Kolumbien – Migration

Bildergebnis für Flagge Kolumbien

Flagge Kolumbien

Ja, die Ausreisebewilligung, eine langwierige und mühsame Erfahrung.

Aber zuerst noch das gemütliche Leben in Puerto Velero. Hat es natürlich auch gegeben. Die Brasilianer sind dann irgendwann mal heim. Geblieben sind Gottfried und Darja. Hier beim Geburtstagsessen vom Gottfried.

Haben zusammen Wanderungen gemacht in der Gegend um Puerto Velero zusammen mit Hund Tino.

Irgend wann war mal Ostern und Margrit meinte, dass wir die Beiden zum Osterbrunch einladen sollten. Gesagt, getan, haben noch einen Osterkuchen gebacken und alles was dazu gehört. Gibt natürlich Arbeit, aber die Freude war grösser. Gelungen ist auch noch der Zopf, den ich gebacken habe.

Ja natürlich, ein französisches Ehepaar war auch noch vor Ort.Sind später gekommen. Ihr Schiff noch hoch und trocken. Auch dort an Bord hat es ein Apero gegeben. Später hat sich ergeben das Bernadette eine ausgebildete Tanzlehrerin ist. Bei nächster Gelegenheit gab es Unterricht in Salsa.

Eric

Nachdem wir in Kolumbien, Puerto Velero den Kupplungsschaden behoben haben, wollten wir weiterreisen. Jamaika und Kuba war nun nicht mehr möglich, durch die Corona- Pandemie war alles geschlossen, leider.

Haben nun unsere Karibik und Südamerikareise beenden wollen. Also, unsere Agentin der Migration angerufen für eine Zarpe, Ausreisebewilligung. OK. Dann die Antwort, nein geht im Moment nicht. Alles gesperrt, ja aber wieso. Alle Häfen in Europa müssen Europäer aufnehmen.

Hola Maricela, he enviado correos a la isla de Caimán, las Bahamas y al puerto de Falmouth, Inglaterra, para obtener un permiso de entrada. Para Europa podemos tomar otra ruta sin las Bahamas, ¿estaría bien? ¿Hay alguna noticia sobre inmigración?Quedo atenta a comentarios.
Saludos cordiales Dieter

IMG_4519.jpeg

Unser Routen Vorschlag

Weitere Kommentare:

Hallo Mario.
Habe jetzt folgendes gemacht.
Die Tochter in England wird nach Dover schreiben
für eine Anlaufbewilligung.
Die schicke ich hier der Migration.
Für die Bahamas habe ich noch um eine Bewilligung gebeten, 
ob ich im Notfall dort einlaufen kann.
Möchte die Immigration auch haben.
Bin mal gespannt, was passiert.
Dieter

Puerto Velero 08.Mai 2020

Dear Ms. B. Bonny
I would like to inform you that my approved passage through the territorial waters of the Bahamas would be a little later. 
Our trip would take us new from Colombia to Falmouth non-stop.
The immigration from Colombia still needs to be confirmed from you
that maybe we can stop in a case of emergency.
Would it be possible to receive such confirmation?

Kind regards
D. Unterhollenberg
SY JATINGA
Call sign HBY2698

Copie to
sheltering@bahamasmaritime.com

mailto: director@bahamasmaritime.com

SY JATINGA
Call sign
HBY2698
MMSI  269247000

Dieter Unterhollenberg
di_uberg@hotmail.com

Buenos dias Señora maricela.
Como estas?
 Ya hay novedades en la causa.
Zarpe?
Saludos cordiales
Dieter

So oder ähnlich ist es jeden Tag gegangen!

Gut, also schreibt an einen Hafen, der euch aufnimmt. Das geht leider nicht, weil alle Büros geschlossen sind. Ausserdem hat der Präsident des Landes bestimmt, kein Schiff darf auslaufen. Verstösst gegen die UNO Charter, aber egal.!!!

Dann kam die Aktion vom Trans Ocean, der Yachtclub der Segler. Die haben eine Aktion gestartet unter dem Namen Rolling Home Team. In der Karibik sitzen auch hunderte Segler fest und die Hurrikan -Saison naht.

Unsere Ausreisebewilligung noch in weiter Ferne. Dann haben wir noch Hilfe erhalten vom CCS, unserem Schweizer Yachtclub..Mit Mario Ramo und später noch Hans Jakob Frauenfelder. Die Schweizer und Deutsche Botschaft angerufen und um Hilfe gebeten. Dann endlich eine Bewilligung in Sicht. Musten aber trotzdem noch einen Hafen angeben, der uns aufnimmt. Mit Hilfe unserer Tochter Sandra eine Bewilligung von Dover UK bekommen. Dass wir noch eine Sonderbewilligung für die Gewässer der Bahamas brauchten, nur nebenbei erwähnt. Am Tage der Abfahrt morgens hatten wir noch die im Hafen stationierte Marine an Bord, die uns komplett durchsucht haben.

Unser Treibstoff
Hoffentlich genug, ja doch.

Dann endlichen LEINEN LOS.

Die 1750 Seemeilen zu den Bermudas waren auch nicht so ohne weiteres zu bewältigen, aber auch dass nach 17 Tagen geschafft. Unsere Wetter – Routing Hilfe durch Tochter Sandra in England, sei Dank. Dass war neu für uns, dass auf dem grossen Nord – Atlantik das Wetter sich doch kleinräumig sehr schnell ändert.

Vor Anker, weit vom Ufer

Auf den Bermudas angekommen, eine weitere Enttäuschung, genannt Quarantäne. Obwohl 17 Tage auf See, kein Erbarmen. Von den Seglern gehört, mindestens 3 Wochen. Ok. Haben nicht solange bleiben wollen, aber trotzdem, die Insel war unerreichbar. Mit dem Dinghi nur erlaubt, dass bestellte Essen am Steg abzuholen. den Steg keinesfalls betreten!

Das Bermuda-Dreieck, berühmt berüchtigt für geheimnisvolle Ereignisse, die nie wirklich aufgeklärt wurden. Anders bei mir. Habe eine Entzündung am Arm bekommen, die einen Arztbesuch nötig machten. Also beim Gesundheitsdienst angefragt was machen und wo ist der nächste Arzt.?

keinesfalls ohne Ambulanz !

Ja hallo, so nicht. Strenge Quarantaine, zum Arzt nur mit der Ambulanz und ins Spital. Ja aber, no no no kein aber . Also ins Spital mit der Ambulanz, eine genaue Untersuchung und es ist eine Celulitis, eine Entzündung also.Nach zwei Stunden war alles überstanden, inclusive grossem Blutbild. Zum Glück habe, hatte ich eine Auslandkrankenversicherung gehabt. Diese war eigentlich für Kuba gedacht und vorgeschrieben. Bin aus dem Spital entlassen worden mit einer Rechnung in der Hand über genau 3`900.- US Dollar. Das Antibiotikum nicht inbegriffen Nochmals 55.-Dollar. Bermuda-Dreieck also!!! Insgesamt 30 Tabletten Antibiotika.Die erste Wirkung erst nach einer Woche.! Die Schwellung geht langsam zurück.

Tägliche Pflege, sehr wichtig, sagt Schwester Margrit!

Dann irgendwann losgesegelt, Richtung Azoren, genauer Horta auf Faial.

Wollten nun doch noch im Café Peter eine Gin do Mar trinken. Die Reise war dann doch anstrengender als erwartet. Unser Windgenerator hat seinen Geist aufgegeben und wir hatten plötzlich zu wenig Strom. Also von Hand steuern, sehr ermüdend. Doch nach 20 Tagen und 1750 Nm fallen Anker im Vorhafen, geschafft !Die Details der Überfahrt blende ich aus. Wird als Seemannsgarn beim Gin do Mar ausführlich erklärt.

Bem Windo in Horta, Azoren Portugal

BEM WINDO

Herzlich willkommen in Horta, Azoren, auf der Insel Faial. Horta ist eigentlich unsere bevorzugte Insel. Schon mehrmals dort gewesen, nicht zu klein und fast familiär. Und wichtig, mit dem Trend -Café Peter. Hier traf und trifft sich alles und alle, auch aus vergangenen Zeiten. Bereits seit 100 Jahren.

Ansteuerung Horta
Q- Flagge und die Azorenflagge mit dem Habicht . Azoren : Habichtinseln

vor Anker

zum Corona Test

Wir geniessen die Zeit hier, zumal der Corona -Test sofort ohne Kosten gemacht wird und man kann, wenn negativ natürlich , sofort ans Land, clevere Idee.

nach zwei Gin do Mar
Flanieren

PAUSE

immer noch lesbar !

.

Pico, höchster Berg Portugals
Pico, mal ohne Wolken

Nach 2 Wochen, und mit dem neuen Windgenerator an Bord, war es an der Zeit wieder Segel zu setzen. Unser Ziel waren ja die Kanarischen Inseln, genauer Las Palms auf Gran Canaria.

Wir sind ausgelaufen, doch weit gekommen sind wir nicht. Die hydraulische Steuerung war plötzlich defekt. Also zurück und

reparieren lassen. Ausnahmsweise nicht mein Job. nach drei Tagen war es soweit und wir konnten weiter. Trotz Begleitung vom Uwe, unserem Wetter- Frosch und Routenberater vom TO, kein Lüftlein regte sich. Haben unseren Kurs nach Santa Maria abgesetzt, um dort auf besseres Wetter zu warten, sprich mehr Wind. Auch Santa Maria ist uns bekannt, waren ebenfalls schon einmal hier. Ohne Corona, aber mit Eliza, Margret`s Schwester.

Sind ein paar Tage geblieben und warten auf einen Windhauch. Endlich angesagt, auch unser langjähriger Freund Dölf in der fernen Schweiz hat sich die Mühe gemacht und nach Wind gesucht mit einem speziellen Program. Es soll also besser werden. Segel gesetzt und los. Hat leider nicht lange angehalten und wir sassen wieder in der Flaute.

. Also Motor an und weiter. Doch bald war das Glück auf unserer Seite und Wind kam auf. Durchgestanden bis Las Palmas.! Und wie, zeitweise mit 8kn Speed. Da kam Freude auf. Ja, sogar einen Tag gut gemacht.

HURRA, die Insel inSicht

FESTGEFAHREN

Flagge Kolumbien

Ja, Festgefahren, aber Details kommen später. Sind frohen Mutes von Aruba los. Haben lange Zeit auf gnädiges Wetter gewartet. Fast überall in der Karibik hatte es Starkwind. Auf dem Weg nach Kolumbien müssen wir um ein Kap segeln, dass bekanntlich sehr windig ist mit hohen Wellen. Genügend Abstand halten bei La Barra, genannt Klein Cap Horn!

Land in Sicht

Segel schifften 1.Reff gesetzt die Nacht kann und wird kommen
eine anstrengende Nachtfahrt

Lang ersehnt – endlich begrüssen sie uns – que alegria
– von achtern rauschen sie an – Jatinga hält den Kurs
Kleine Spielerei mit Aquarell
Gewaltige Wogen rauschen heran, ab und an Seitwärts
Tacktick Instrumente zeigen an , es ist keine Spazierfahrt mehr
Skipers Job
aber eine leckere Überraschung gibt es immer.

Dann noch Stunde um Stunde gesegelt und am Mittag vor der Ansteuerungstonne gestanden, die Fahrwassertonnen in Sicht. Doch wir hatten Wind und Wellen gegen uns. Aufkreuzen brachte uns auch nicht zum Ziel. Wir hatten 38 kn Wind gegenan, von den Wellen ganz zu Schweigen. Also unseren Freund Gottfried in der Marina Puerto Velero angerufen, sie sollen ein Hafenboot schicken und uns reinschleppen. Kein Hafenboot zur Verfügung. Mit Segel und unter Motor nur 1,5 kn. So sind die 8 Meilen nicht zu schaffen. Gottfried organisiert die Küstenwache, den wir treiben langsam Richtung Cartagena!

Die werden kommen, aber wann? Nach langen 3 Stunden waren sie da und nahmen uns an den Haken.! Es war nicht die Küstenwache, nein die Marine persönlich. Aber schneller ging es auch nicht, 1,5 bis 2kn.

Dann brach auch noch eine Leine. Aber schnell alles im Griff. Das Tug – Boot zu leicht für unser Schiff, war am Bug manchmal 2 mtr. aus dem Wasser. Irgendwann um 01Uhr morgens waren wir am Ziel. Geschafft, fallenAnker, 65 mtr. Kette ausgelegt, Anker hält. Der untenstehende Bericht der Marine wurde vom Stegnachbarn Gottfried auf der Webseite der Armada National entdeckt. Eine fantasievolle Beschreibung unsere Rettung aus Seenot.

Aber trotzdem Muchas Gracias für die nächtliche Hilfe.


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Colombian National Navy rescues two foreigners in emergency at the sea

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sicher vor Anker

An alert call by personnel of the Navy of Puerto velerot, began the deployment of a Rapid Reaction Unit of the Barranquilla Coast Guard Station, in order to find the sailboat “Jatinga” that would have sailed from Aruba bound for Puerto – Velero.

Despite the adverse climate conditions, the Colombian Navy unit arrived in the emergency area and its highly qualified crew members began the rescue of the couple of spouses, 79 and 49 years old, who were in stable health conditions.

The two occupants of the sailboat received basic first aid, as well as the necessary hydration, to mitigate the shortage of fluids, caused during the time adrift. In the same way the boat was towed to safe dock in Puerto Sailboat.

Source: Colombian NavyTagsBARRANQUILLA COAST GUARDCOLOMBIAN NAVYCOLOMBIAN CARIBBEAN

CommentsMonday, February 3, 2020 By LISELLAPREVIOUSNEXT

im Schlepptau nachts um 1 Uhr, fallen Anker, Aktion dauerte ca 6 Std.
Dank Armada Nacional Colombia sind wir doch noch zum Ziel gekommen

El Comandante

Man hat genau wissen wollen, warum wir nicht gegen Wind und Wellen haben motoren können. Dachten, der Motor wäre zu schwach, doch jetzt wissen wir es genau, die Kuppelung ist defekt !

Am nächsten Tag ist die Armada National nochmals gekommen. Haben Videoaufnahmen und Fotos gemacht, um andere Besatzungen zu schulen.

am sicheren Steg
bei Gottfried und Darja
spannende Geschichte

Waren noch zwei Tage vor Ankern,(38 kn Wind) das Hafenboot stand nicht zur Verfügung, um uns abzuschleppen. Dann morgens um 6 Uhr, erster Versuch um in den Hafen zu kommen. Anker auf aber ohne Motor gegen den noch starken Wind keine Chance. Nochmals eine Nacht vor Anker ,Wind legt nochmals zu. Zweiter Anker klar gemacht, falls es noch stärker wehen sollte.( 40 ) kn. Dann endlich, am nächsten Morgen, Anker auf bei schwachem Wind und mit Rückwärtsgang in den Hafen, der ging natürlich noch bei unserm Saildrive. Wir sind fest und sicher im Hafen: Aufatmen.

Oficina Club Nautico

Jetzt liegen wir schon 4 Tage am Hammersteg, können bei dem momentanen Wind das Schiff nicht verholen. Aber jetzt sind wir Informiert. Es ist Winterzeit und der Passatwind hat hier nun mal die Stärke 7 – 8 Bft. , fast jeden Tag. November bis März.

Blick nach draussen

Hatten nie davon gehört, selber Schuld.! Aber jetzt sind wir fest am Steg und machen das Beste daraus. Puerto Velero ist sehr abgelegen, es fährt nur ein Bus am Morgen nach Barranquilla und einer am Abend zurück

das Restaurant

Hier noch weitere Bilder von Puerto Velero. Der Hafen von Idealisten aus dem Boden gestampft. Es herrscht jetzt noch gähnende Leere, soll aber zur Sommerzeit belebt sein.

die akribisch geflochtene Decke
die Landschaft

organisiert Ersatzteile für Reparatur

Ja unser Problem ist im Moment die Kupplung. die Ersatzteile zwar unterwegs, aber repariert werden muss sie ja auch noch. Wir nutzen die Zeit einmal durch Barranquilla zu laufen. Aber zuerst muss das Schiff aus dem Wasser. Dienstag windstill und ran ans Werk.

harte Arbeit
alles OK Vladimir
die Kupplung
alles schon zerlegt
wie neu
es fehlt nur noch das Wasser

Barranquilla Millionenstadt
die Verkäufer auf der Strasse

Jetzt aber zum Karneval. Natürlich Gottfried und Darja sind mit von der Partie. Außerdem noch ein französisches Ehepaar, Bernadette und Eric. Erst vor ein paar Tagen angekommen.

wir wandern zum Ort des Geschehens.
auf Kölsch : die Jecke
die Häuser, aufwändig geschmückt.
die Schönen
Treffpunkt Cafe
über Touristen ,die Fotos machen, freut man sich

Nach einiger Zeit waren wir am Ziel. Doch schon ein wenig enttäuscht. der Zugang war abgesperrt durch Tische und Stühle und der Eintritt teuer. Haben es dann aufgegeben und ein Taxi genommen für den Heimweg. Wollten sowieso pünktlich Zurücksein, der letzte Bus fährt um 15 Uhr. Natürlich noch eingekehrt und etwas gegessen.

CARTAGENA DE INDIAS

Der Name stammt von der spanischen Stadt Cartagena. Der Zusatz ist gemacht, damit es keine Verwechselungen gibt und weil wir ja hier in den West – Indies sind.

jeder Busfahrer hat seinen eigenen Stil

Dann steht auch der Ausflug nach Cartagena bevor. Zimmer reserviert für drei Tage, in den Bus gestiegen und los geht es. Nach Zweieinhalbstunden waren wir dort. Uns Empfing bei der Fahrt durch die Vorstadt ohrenbetäubend Lärm. Zuerst zum Hotel, hier war Ruhe. Dann mit dem Mini – Buss zum Zentrum. Muss man erlebt haben. Um durch das Gewühl zu kommen, sind fast alle Mittel recht. Man schlängelt sich durch, leben und leben lassen. Kenner sagen, in der Schweiz würde es so keinen Meter weiter gehen. Einige Busse und Taxis haben sogar ein Horn der Ambulanz im Auto. Davon wird gebraucht gemacht. Wenn dann Platz gemacht wird, grosses Gelächter im Bus.

Vorstadt
das schnellste Verkehrsmittel, die Motorräder
Stromausfall, nichts ungewöhnliches!
der Fotograf und sein Model
Stassenverkäuferin
warten auf Touristen
vor dem Tore

der Bischof
Brautjungfern
kleine Pause
Srassenscene
die gewaltige Festung Castillo San Felipe de Barajas
Margrit
Kanonen, dürfen nicht fehlen

Man kann stundenlang durch die Strassen der Altstadt laufen, es gibt immer etwas zu sehen und ist nie langweilig. Habe aber noch nie so viele Taxen gesehen wie in Kolumbien. Eine Taxifahrt, etwa 20 km, ca. 30 Minuten lang, kostet ca 15000 Pesos, gleich 4,3 – Dollar und man kann noch handeln!

Das waren unsere ersten Erlebnisse in Kolumbien. Auch wenn es am Anfang unliebsame Überaschungen gegeben hat,
Jetzt ist alles soweit repariert und wir könnten weiter.
Haben aber mit unserem ehemaligen Nachbar abgemacht, ihn zu besuchen.

Horst und Betty , wir kommen!
Er ist schon vor lager Zeit nach Kolumbien ausgewandert und wohnt jetzt in Cali. Am Dienstag geht es los.

Corona

Es ist natürlich nicht diese CORONA die uns das Leben schwer macht, nein. Also Horst und Betty und alle anderen die auf uns warten, Geduld. Auch Kuba und Jamaika bitte gedulden!

Hier im Hafen Puerto Velero, wo wir festsitzen, zusammen mit zwei anderen Yachten die auch bewohnt sind, soll keine Langeweile aufkommen. Man besucht sich gegenseitig, es gibt Klatsch und Tratsch. In Babylon, vor langer Zeit, wird es auch wohl so gewesen sein. Deutsch, Schweizer Dialekt ,Tiroler Mundart Hochdeutsch und bei Missverständnissen noch englisch Dann lautes Lachen, wenn Schico, dem Brasilianer alles spanisch vorkommt.

Party Time

Hier die Bilder.

Haben gestern zur Paella- Party eingeladen. Bin zwar 4 Stunden in der Küche gestanden, war aber ein voller Erfolg.

Naja,die erste an der Gabel
PAELLA
Gottfried

Chico

Darja ????

Aqui ella es , Darja

A B C Inseln = mit Sandra

ABC Inseln mit Tochter Sandra neu Entdeckt. Unsere Sandra hat uns in der Zeit vom 16. Dezember 2019 bis 11. Januar 2020 besucht. Hatten uns Entschlossen, die ABC Inseln anzulaufen, also Aruba , Bonaire und Curaçao.

Hier bin ich

Von England kommend, ist sie als erste der Inseln auf Bonaire gelandet. Dass hat Vorteile für unseren weiteren Kurs. Man kann so alle Inseln mit achterlichem Wind gut erreichen. Es weht um die Weihnachtszeit ein recht starker Ostwind.

Dass Erleben wir jetzt gerade, wir sind auf Aruba, sonst schon die Insel mit dem stärksten Tradewind. Zusätzlich ist eine Woche lang noch stärkerer Wind angesagt, zur Zeit zwischen 6 bis 7 Bft. , sprich in den Böen bis 40 kn Wind. Da muss der Anker halten.Vorsorglich 60 mtr. Kette draussen bei 2,0 mtr Wassertiefe!!!

Aber der Reihe nach: Bonaire

Weihnachten auf Bonaire 2019
unser Tannenbaum, praktischerweise der durchgehende Mast

jetzt erst mal ausruhen!

Aber nicht übertreiben, das Eselrefugium wollte besichtigt werden.

das jüngste Grautier, 2 Wochen alt
Sandras Liebling

auch Velos dürfen nicht fehlen, wir sind ja in Holland

1000 Steps

Unterwasserwelt

Mammas Lieblinge

Jibe City

Salzgewinnung; die ehemaligen Hütten der Sklaven

das Salz ; ein Exportschlager
die Salzberge in der Ferne

tot ziens Bonaire, bon bini Curaçao

Navigation Spaanse Water

Wir haben uns zügig von Bonaire verabschiedet. Am Tag vorher ausklariert und am nächsten Morgen in der Frühe heisst es Leinen los ! Unser Ziel war Curaçao, Spaanse Water. Dort sollte man noch bei Tageslicht einlaufen, die Einfahrt ist je nach Seegang manchmal tückisch. Das heisst für Sandra, die Geburtstagsfeier um einen Tag verschieben. Sind dann auch flott vorwärts gekommen mit dem achterlichen Wind. Doch der Zoll war geschlossen, Bankholiday. Wird wohl die Immigration, wir wir dachten, auch geschlossen sein. Um nach zu schauen, war uns der Weg zu weit, ein Fehler.

Hätte am nächsten Tag um ein Haar eine Busse gegeben. Glück gehabt. Waren 1 1/2 Tage illegal im Land. Man nimmt es genau!

auf dem Weg zur Immigration





Herzlich Willkommen
Papiamentu entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert auf Curaçao. viel später auch auf Aruba und Bonaire. Erst durch die Besiedelung der Niederländer begann der Aufschwung der Sprache. Die Sklaven durften kein Niederländisch lernen und sprechen!
Die  Kreolsprache entstand aus den afrikanischen Sprachen der Sklaven, sowie Portugiesisch, Spanisch, Niederländisch und aus der Sprache der aus Brasilien geflohenen Sephardischen Juden.
Später erfuhr das Kreolische eine Hispanisierung durch spanisch – katholische Missionare.
Heute sprechen ca.260 000.Menschen Papiamentu und man ist bestrebt, die Sprache zu erhalten und auch zur Amtssprache zu erheben.
Auf einem Foto sieht man das Wort Dushi, = nett, sexy, lieb, Schatz.
Ki dia nos ta topa atrobe? Wann sehen wir uns wieder?
Bis bald einmal und wie es auf Papiamentu heisst: MASHA DANKI = Danke

Nun die Geburtstagsfeier in Spaanse Water

wir konnten nicht nur Weihnachten feiern, nein eine Geburtstagsfeier war auch angesagt. Sandra am 25 Dezember.
das Wahrzeichen von Curaçao ; Handelskade
Konigin Emma Brugg
Stadtwanderung, hier auf der Königin Emma Brugg
hier hat man sich verewigt
auch in der Innenstadt, die Häuser sind farbig.
laut Beschluss des Gouverneurs
die Flagge, eingeweiht vom König der Niederlande
eine Pause
Jan Thiel Beach
an den Stränden
Mambo Beach
Salina di Jan Kok
Sklavendenkmal, gesprengte Ketten
Playa Largu
freundliche Begleitung
Speerfisch
Kofferfische
es wird immer besser

Und zum Schluss noch Silvester in Willemstad;ein Feuerwerk ohne Ende.

An jedem Strand, jedes Ressort, jedes Restaurant, einfach jeder hat Knaller abgelassen. Wir waren erstaunt, hatten noch nie soviel Feuerwerk erlebt.!

Dass reicht jetzt für die nächsten 10 Jahre.

Angekommen im Jahr 2020 und happy

Die nächste Insel und unser neues Ziel heisst Aruba. Letzte Station der ABC Inseln. Von hier wird Sandra am 11. 01 2020 zurück nach England fliegen. Wir haben die Zeit mit Ihr intensiv genossen. Aber noch haben wir eine Woche vor uns. Nach dem Einklarieren haben wir unseren Ankerplatz gefunden, wie schon zuvor. Bei der Einflugschneise am Flughafen. Keine Angst, der Lärmpegel ist gering und der Ankerplatz geschützt.

auf dem Weg

Club Med 2

keine Höhenangst

junge Pelikane
ohne Kommentar

Green flash ?
Green Flash, jaaa
Sandy Salti Happy
Surf Side Beach
er wird halten, sagt der Kofferfisch!
zu Herzen genommen
Palm Beach

Riu Palace
Beim Sundowner Bar Lucy super guet de Trink Aruba Aribi
Wassertaxi
Sandra Super Dushi

AIDA PERLA
rien ne va plus
GEWONNEN!
bei Nacht

Mit dieser Bilderserie verabschiedet sich Sandra aus Aruba zurück ins Arbeitsleben. Bis bald und alles Gute. Es war eine sehr schöne Zeit mit Dir.!!!

Grenada Teil 2

Diverse Bilder

Grenada ist eine interessante Insel mit verborgenen Sehenswürdigkeiten. Man braucht aber ein Auto oder noch besser, einen ortskundigen Führer. Mit 5-6 Personen in einem Taxi ( Minibus) ist die Sache auch noch preiswert. Wir hatten noch spezielles Glück und waren zur Zeit auf Grenada, als die Lederschildkröten die Inseln ansteuerten zur Eiablage.

Ich hatte gehört, das die Tiere gewaltige Ausmasse haben. Jedoch die Grösse hatte ich nicht erwartet. Alle waren sich einig, so zwischen 400 – 500 kg. schwer war sie schon. Sind die Tiere im Wasser elegante Schwimmer, so sind sie an Land doch ehe hilflos.

Es dauert doch eine Weile, bis sie eine grosse Vertiefung gegraben haben, die es zur Eiablage braucht. Alles wird dann wieder sorgfältig mit Sand zugedeckt. Der Weg zurück ins Wasser ist ebenso beschwerlich, aber dann, mit wenigen Schwimmbewegungen sind sie in der Weite des Ozeans verschwunden. Ein eindrückliches Erlebnis. Leider keine Fotos machen können, blitzen verboten und mit Rotlicht sieht man nicht viel.

doch noch ein Foto gefunden,

Quelle unbekannt.

auf der Pirsch

St Georges

im Regenwald
ein Ständchen für die Touristin

Ein paar Tage später, wieder mit einem Minibus und die gleichen Segler an Bord, die Insel bei Tageslicht erkundet. Das mit der Lederschildkröte war natürlich Nachts. Die kurvenreiche Strasse rauf und runter, die Insel ist hügelig. An kleinen Dörfern vorbei, abgeschieden für unsere Begriffe im Regenwald, aber fröhliche Kinder und Gesichter gesehen..Mit dem Wenigen was sie haben und der Art zu Leben, wohl zufrieden.

Eine Kakao- Manufaktur gesehen, gibt wohl 3 – 4 Personen Arbeit. Der Arbeitsplatz, kaum grösser als eine Dreizimmerwohnung. Die Schokolade aber überall erhältlich in verschiedenen Geschmacksrichtungen und gut . Ob Zufall oder nicht, konnten wir noch den pensionierten Präsidenten der Insel die Hand schütteln. Er wohnt gleich nebenan. Dann stand noch eine Rumdestillerie auf dem Program. In jedem Land würden die Maschinen im Museum stehen. Hier verrichten sie noch brav ihren Dienst, hergestellt 1798 in England. Heute stellt die Firma Autos her, bekannt unter dem Namen Rolls Roys.

auch hier, museumsreife Geräte
man hört genau zu
der Laden , erstaunlich modern

der ehemalige Präsident von Grenada und die Touristen
Doctor The Right Honourable
Keith Mitchell

das gewaltige Schwungrad, Wasserrad der Presse
sieht noch nicht nach Rum aus
ausgepresster Zuckerrohr

Natürlich eine Flasche jungen Rum gekauft. Vorher noch getestet, den 72 Prozentigen, sowie den 75 Prozentigen. Der 72 prozentigen Rum ist recht scharf, kann man in Flugzeugen mitnehmen. Der 75 Prozentige, obwohl stärker, ist milder im Geschmack, aber nicht flugtauglich, Brandgefahr !

hier wird gekocht
das Herz der Destillerie, alles Antik
das Produkt

Grenada, wie ich schon erwähnte, ist auch als Gewürzinsel bekannt.Also noch die Sammelstelle der Muskatnüsse aufgesucht.Wie es hier so heisst, kommen die von den nahen Plantagen. die wir aber vergebens gesucht, es gibt sie schlicht nicht. Die sehr hohen Bäume stehen im Regenwald und sind Eigentum der Leute auf der Parcelle wo sie wachsen. Die Früchte werden das ganze Jahr über geerntet und damit kein Diebstahl entsteht weiss man in der Kommune wer wieviele Bäume besitzt.

So sieht sie aus der Nähe aus
der innere Teil
alles wird verwertet
hier wird getrocktnet

Jeder der Bäume gibt eine bestimmte Menge Nüsse und die werden sorgfältig gezählt. Die Nüsse müssen auf dem Boden gesucht werden. Die hohen Bäume haben dünne und zerbrechliche Äste, man kann sie daher nicht pflücken.

zum Versand bereit

ON THE HARD

Es war wieder einmal an der Zeit, das Schiff aus dem Wasser zu nehmen. Oelwechsel im Saildrive war angesagt und dass wichtigste aber, das Antifouling war fällig. On the hard, aus dem englischen , gleich Hoch und Trocken, das Schiff steht also an Land.

Hier in der Karibik ist der Bewuchs des Unterwasserschiffes besonders rasant und ohne einen glatten Rumpf kein schnelles segeln möglich. Wir hatten uns schon Monate vorher angemeldet, um einen Platz im Dock zu bekommen.

Montage der Stützen
kurzer Schauer
Hard- Master Dexter

Während der Hurrikan- Saison ist Hochbetrieb an Land. da heisst es schnell zu sein.In diesem Jahr mussten wir das Antifouling wechseln. Haben unser Standart-Antifouling nicht bekommen. Gib es zwar hier, war aber nicht am Lager. Die Frage, wann wieder erhältlich; Schulterzucken! Man hat hier einfach keine Lust sich zu bewegen. Die gleiche Firma verkauft auch Coppercoat, unser neues Antifouling. Der Verkäufer war gerade in den Ferien. Er ruft morgen sofort zurück. Denkste, nach drei Tagen noch immer keine Antwort! Also nach den USA telefoniert. Sie brauchen Coppercoat ? Wieviel? Aha, mache gerade eine Offerte. War drei Minuten später auf meinem Computer. Wo geht die Lieferung hin? Soso, kein Problem. Das geht mit dem Frachter am schnellsten und der Transport ist sehr preiswert,

Immerhin ein Auftrag von 3500.- US Dollar. In 10 Tagen war alles hier. Es geht also doch!

Also, das Schiff an Land gestellt und das Unterwasserschiff geschliffen, 2x.

Pause am Mittag
Sorgfältiges mischen vom Coppercoat

Es war „ON THE Hard, das Wortspiel ( hart) die Arbeit. Aber irgendwann war auch dass geschafft und dann kam noch die Idee, den Rumpf neu zu malen. Farbe ausgesucht und los geht es.

Von der Stirne heiss, rinnen soll der Schweiss, wie es so schön heisst. Das Resultat kann sich sehen lassen. Alles in sechs Wochen geschafft, obwohl ich noch eine Infektion am Knie hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.

auch derPropeller will gepflegt sein
so soll er sein, der Propeller !
Starkwind ist angesagt, 45 Kn, hält alles?
nicht vergessen, unser Hochzeitstag in Carriacou

GRENADA

Flagge von Grenada

Wappen von Grenada

Der Inselstaat gehört zum Britischen Commonwealth of Nation. Oberhaupt ist die Britische Königin Elisabeth2.Neben Grenada gibt es noch 11 weitere Inseln. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs, mit einem aktiven Vulkan in 180 m Tiefe. Genannt : “ Kick – em – Jenny.

Die Flagge weist eine Besonderheit auf. Abgebildet ist eine Muskatnuss. Ein Exportschlager der Insel. Grenada ist auch als Gewürzinsel bekannt, wie  Zimt, Gewürznelken, Ingwer und natürlich Muskat. Woher der Name Grenada stammt ist ungewiss. Die Franzosen sollen der Insel den Namen La Grenade gegeben haben

Kolumbus hatte der Insel den Namen Concepción gegeben. Hier wird englisch gesprochen, daneben sind Kreolsprachen im Gebrauch. Wir haben Grenada angelaufen um während der Hurrikan – Zeit hier unser Unterwasserschiff zu überholen, genauer auf der Insel Carriacou. Ganz sicher ist man hier nicht, hoffen aber das Beste. Die 12 Grad nördliche Breite soll es bringen.!!

CARRIACOU

Hier meine ersten Eindrücke der Insel mit der Marina, wo später das Schiff aus dem Wasser kommt.

Entspanntes Segeln mit Ziel Carriacou
Mein Käpt`n erklärt mir gerade – was ein Knochen im Maul in der Seefahrtssprache bedeutet – kein Foto möglich. Die weisse Bugwelle ist damit gemeint. So ab sieben Knoten!
Nasser Empfang in der Tyrell Bay – Fallen Anker bei 25-30 kn Wind
ein enormer Regenschauer aus heiterem Himmel
Beim 3. Ankermanöver hält der Anker und wir sind etwas nass – pudelnass! bei 25-30 Knoten Windböen
der Hafen
Hurikanhole Lagune Carriacou
Grosse Lagune in Carriacou mit dichten Mangroven – ankern verboten – ausgenommen wenn ein Hurrikon im Anzug ist
die Marina Carriacou
Auf dem Weg nach Grenada
Segeln entlang der Küste
Grenada , ST GEORGES vom Ankerplatz aus gesehen
Durchgang zum anderen Stadtteil, nichts für ängstliche Gemüter

der sichere Naturhafen Carenage St. George
die steilen Strassen in St.George Grenada

Fortsetzung Folgt.

Culebra – Guadeloupe – the Windward Islands

Leeward Islands

Der Weg von Culebra nach Guadeloupe war eine Aufkreuzen ohne Ende. Wie es manchmal so geht. Am Anfang war alles super. Es war klar, dass wir hoch am Wind segeln würden .

Doch dann eine Winddrehung und mit 35 Grad am Wind läuft keine Yacht mehr, also aufkreuzen. Der Raumgewinn ist gering, aber man hofft ja, es kann nur besser werden. Doch dieses mal nicht. Zwei Starkwindtage und nochmal einen Tag mit bald 35 Knoten Wind haben uns überlegen lassen, ein anderes Ziel anzulaufen. Haben uns entschieden, nach St. Martin zu segeln. Auch das war Arbeit ohne Ende. Haben für 390 Seemeilen 4,5 Tage gebraucht und viel Kraft. Der Nord – Ost- Passat eigentlich eine zuverlässige Konstante, doch dieses Mal kam er eher aus dem südlichen Quadranten, also genau dorther wo wir hin wollten. Zum Glück waren wir schon einmal in St. Martin und konnten dort Nachts einlaufen. Endlich fallen Anker um 21 Uhr und dann schlafen. Haben einklarieren wollen, doch Karfreitag und über Ostern alles geschlossen. Haben mit Mühe noch ein paar Liter Diesel bekommen. Bei unserem TO Stützpunkt, Sally und Mike. Haben uns gefreut sie wieder zu sehen.

Was aussieht wie entspanntes Segeln, der täuscht sich. Auf Fotos sind die Wellen immer flach und wirken harmlos.

Es war also ein Seebären-Törn. Segeltraining und Wende-Manöver ohne Ende.

Im Logbuch heisst es, Marigot Bay ausgelaufen um 20 Uhr und alle Segel gesetzt, zwar schwachwindig, doch 5,2 Kn. Schon mal ein guter Anfang.

Kurs Guadeloupe

an Backbord St. Kitts & Nevis voraus Montserat
Montserat, die Vulkaninsel, wir kommen näher
Montserat

Ja auch hier ist es schnell erzählt damit beim Lesen keine Langeweile aufkommt. St. Martin bis Guadeloupe, Point a Pitre 209,5 Seemeilen = 60 Stunden. Aber wir sind angekommen, und haben die Leeward – Inseln nun hinter uns gelassen.


Weiter mit Kurs Guadeloupe

Elisabeth. Herzlich Willkommen!

Leinen los mit Elisabeth an Bord – nach einer Stunde wieder beim Ankerplatz Ille de Cochon eine Regenfront nach der anderen und wir sind zu spät los
an Backbord Ille de Gossier wir kämpfen gegenan wollen aber weiter bis St.Anne für einen besseren Winkel um doch noch nach Marie Galante zu kommen

Die nächsten Inseln Marie Galante sowie Dominica waren eher Ziele gegen den Wind als mit. Auch hier war eine anderes Ziel zuerst von Nöten als geplant. Wir mussten die Küste von Guadeloupe entlangsegeln um weiter nach Osten zu kommen. Der erste Stop war nun im strömenden Regen Anse de Sainte Anna. Die Einfahrt zwischen den Riffen sehr eng bei hohem Seegang, aufgepasst. Der Motor zuverlässig wie immer. Eine Nacht vor Anker und am nächsten Morgen weiter. Unser Ziel Marie Galante. Der Name der Insel stammt vom Kolumbus, einer seiner Schiffe hiess * Marie Galante*. Alle haben geschwärmt, doch wir waren enttäuscht. Erster Hafen vor Anker auf Marie Galante, Saint Louis, eine Nacht. Dann weiter nach Grande Bourg.

ab durch die Mitte
wo du reingekommen bist – kommst du auch wieder raus
wir nähern uns Marie Galante – endlich sind auch die Wellen flach
St. Louis Marie Galante
St. Louis Marie Galante
Hafen Grande Bourg – sehr eng – und Anker hat nicht gehalten – neues Manöver bei viel Wind und Fährbetrieb
Grande Bourg

Ein kleiner Hafen, belegt mit lokalen Booten, der Anker nicht gehalten. Konnten nur wenig Kette geben, wären sonst der Fähre im Weg gewesen. Die Geschäfte schon um 4Uhr dicht. Also am nächsten Tag schnell ausklariert und weiter.

St. Louis ausklarieren- schlechtes timing da gerade ein Fährschiff anlegt – nette Zöllner öffnen für uns das „mobile Office“

Doch der weitere Weg war dann schon besser. Waren jetzt weit genug im Osten um den Nord – Ost – Passat zu geniessen. Unser Ziel hiess jetzt Dominica. Haben am Vormittag in Portsmouth angelegt, das heisst eine Boje genommen. Von einem lokalen Fischer zum Zoll gebracht und einklariert. Am nächsten Tag abgemacht, das er uns den Indien River hoch fährt. Ein Erlebnis der besonderen Art. Hier im Naturschutzpark kann man nur mit lokalen Leuten und ihren Booten den Fluss hochfahren. Es wird gerudert.

zum Zoll
Indien River
die Schwestern
Ruhe
ein Kunstwerk
die Wurzeln
Indien River Ladies

WINDWARD ISLANDS

Martinique to Grenada

Windward Islands, auf deutsch „Die Inseln über dem Wind. „Genannt nach der vorherrschenden Windrichtung des Nordost – Passatwindes.

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Flagge Frankreichs
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Dieser Felsen, genannt “ DIAMANT“ hat uns lange Zeit die Einfahrt nach Martinique erschwert. Er lag auf unserer Kurslinie und wir mussten aufkreuzen. Gegen Wind und Strom, eine mühsame Angelegenheit.



Martinique
Französisches Überseedepartement.

Nach ein paar Tagen ausklariert, 4 Mai bis 7 Mai und den Kurs abgesetzt nach Martinique, Le Marin. Auch hier kein vergnügliches Segeln, böige Winde, dann schwachwindig, Segel rauf und runter. Wenden und halsen, heiss und enorme Schauer. Es gibt schöneres. Kurz vor Martinique wieder eine Winddrehung und jetzt den Motor an. Hoher Wellengang und Strömung gegenan, wir stehen auf der Stelle. Können den Felsen , genannt der Diamant, lange bestaunen. Man hat das Gefühl, er segelt in unserem Kielwasser mit. Doch irgend wann ist auch das überstanden und wir suchen einen Ankerplatz in * Le Marin,* auf Martinique. Ich warte auf ein neues Echolot und suche nach O- Ringe. Gar nicht so einfach. Nach Einkäufen verholen wir uns nach Saint Anne, am Ende der Insel. Hier waren wir schon einmal, ein ruhiger Ort. Mussten allerdings zum Ausklarieren mit dem Bus zurück nach Le Marin, der Zoll vor Ort geschlossen.



Von Martinique Kurs abgesetzt nach St. Lucia. Morgens in aller Frühe los und am Mittag um 13Uhr15 fest an einer Boje in der Rodney Bay. Hier wo sonst die Yachten der ARC Rally vor Anker liegen, so um die Weihnachtszeit, herrscht nun Stille. Haben die gewaltige Bucht quasi für uns alleine. Auch im Hafen sind kaum Segler, ausser den Schiffen der Charterflotte. Doch was kommt plötzlich dahergeschwommen. Sieht aus wie ein Stück Regenwald, aber mit Motor, wie sich herausstellt.  Es ist Gregory. Dieser aufgestellte Mann in seinem Gefährt verkauft Früchte. Da muss man zugreifen, er ist höflich und seine Preise nicht überrissen.

Gregory auf seiner Insel
Ein spezielles Fest gab es auch noch zu Feiern, Margrits Geburtstag!
Herzlichen Glückwunsch.
Hier in der Rodney Bay hat sich Elisabeth verabschiedet, ist mit der Fähre zurück nach Martinique und dann mit dem Flieger heim.
Adios, hasta luego.

Wir haben Segel gesetzt und Kurs auf Marigot Bay genommen. Hier geht es Elegant zu und her. Gepflegte Restaurants und schöne Hotel -Ressorts geben den Ton an. Haben auch eine alte Bekannte wieder getroffen. Eva, die Tschechin beim schnorcheln. Sie fragt immer nach deutschsprachigen Büchern. Nach zwei Tagen dann den Anker gelichtet und Kurs Soufriere genommen.

Happy Hours

St. Lucia

Marigot Bay
Souffriere and the Pitons

Hier eine Boje genommen, Nationalpark, ankern verboten. Auch hier gibt es die Bootsboys, die die Segler in Empfang nehmen. Nicht immer gerne gesehen und oft nervig sind, manchmal auch hilfreich und natürlich etwas verdienen wollen. Dieser war jetzt nicht aggressiv und hat im ruhigen Ton erklärt, was man hier alles unternehmen kann. Haben uns dann entschieden, am nächsten Tag ein Schlammbad zu buchen, sowie zu den Heisswasserquellen zu fahren. Es wurde ein entspannter Tag.

Fischer
Strassenscene
zu den heissen Quellen
Kakao-Bäume
die Pracht des Regenwaldes
das Ziel, unser Schlammbad
was ist das wohl ?
hier wird gemalt und waren am Ende des Tages um Jahre jünger.

St. Vincent & the Grenadines

Flagge von St. Vincent und die Grenadinen Icon - Gratis Download
der Markt in Kingstown

St. Vincent und die Grenadinen sind ein unabhängiger Inselstaat mit Ihren 32 Inseln im Bereich der Westindischen Inseln mit der Hauptstadt Kingstown auf St. Vincent.
Haben uns in Soufriere vom Bootsboy und von der Boje verabschiedet und Segel gesetzt. Eigentlich zu früh, aber nach 16 Uhr muss die Boje für die Nacht bezahlt werden. Hatten uns auf einen schönen Nachttörn vorbereitet. Zwar war es stockdunkel, kein Mond zu sehen. Aber es wehte eine schwache Brise, die zudem noch angenehm warm war. Grossegel gesetzt, Genua ausgerollt und das Besansegel hochgezogen, wunderbar. 2 Stunden hielt das Vergnügen, dann das erste Reff.
Dann die Genua 1/3 eingerollt. Gegen Mitternacht das zweite Reff eingebundenen. Kaum im Cockpit zurück das dritte Reff. Die Genua nochmals verkleinert und im Besan auch ein Reff eingebunden. Was ist denn plötzlich los? Konnten uns kaum mehr auf den Beinen halten. Aber es kam noch dicker. Mussten sogar das Gross ganz weg nehmen. Nur noch die handtuchgrosse Genua und das Besansegel brachten uns auf 5 1/2 Knoten Speed, trotz der hohen Wellen gegen an. Morgens dann die Flaute, also Motor an, das Gross wieder gesetzt mit 3 Reffs und mit 30 Grad am Wind Richtung Blue Lagoon getuckert.
Konnten dort nicht einlaufen, Wassertiefe zu flach und für die Süddurchfahrt war kein Pilot da. Also ankern, auch gut, man spart E.C. Dollars und soweit von Schuss waren wir auch nicht.
Wir ankern vor dem alten Fort, genauer vor dem Berg auf dem das Fort gebaut ist. Warum aber Blue-Lagoon am Ende der Insel angelaufen. Hatten nichts Gutes gehört von den Ankerplätzen wie Chateaubelair, Wallilabou und den anderen. Vorsichtig ausgedrückt, nicht freundlich. Hier sollte man Problemen aus dem Weg gehen. Nach Blue Lagoon Segel gesetzt mit Ziel Bequia.

kurze Pause für die Zollpapiere
Hotel Ressort
die Kanonen von Fort Duvenette
Blick auf Blue Lagoon

Bequia

Hier in Bequia waren wir schon einmal. Ich musste allerdings erst wieder an Land gehen um mich zu Erinnern. Doch die Erinnerung war sofort wieder präsent. Der Kai mit den Geschäften und das bunte Leben kann man nicht so schnell vegessen.

der Kai
Bequias Flagge erinnert daran, dass hier mal Wale gejagt wurden
Ansteuerung Bequia

Unsere nächste Insel : CANOUAN

Nicht weit von Bequia liegt die Insel Canouan. Aus dem Logbuch, Kurs 203 Grad, bedeckter Himmel ehe trübes Wetter. Um 14 Uhr Ansteuerung Ankerplatz. Wir werden hier 4 Tage verbringen. Die Insel erwandern und im 29 Grad warmen Wasser schwimmen.

Canouan
auch ein Inselbewohner
-Ostküste Canouan
Pfingst Regatta Charlestown Canouan
vorbereiten zum Start
Pfingst- Regatta in Canouan

Anker lichten Kurs MAYREAU

UM 9 Uhr Anker auf, wir stehen im Wind, also schnell das Großsegel hoch und auf Kurs. Der Anker fällt 3 1/2 Stunden später in der Saline Bay. Diese kurzen Strecken zu segeln ist ein Genuss. Man kann es Richtig geniessen.

unser Privatstrand
vor Anker
die Insel erwandern
Blick auf Tobago Cays
diese farbenprächtige Bar lockt Segler an
Der Hausherr, Robert Lewis bestbekannter Rastafarian
Robert & Dieter
das Gotteshaus

Neues Ziel : UNION ISLAND

Happy Island

Union Islands gefällt mir sehr gut. Auch der netten Leute wegen und das farbige, lebhafte Dörfchen. Noch ein anderes Erlebnis. Unser Aussenborder ist ins Wasser gefallen, muss also sofort zerlegt werden. Den Mann auch schnell gefunden, sass mit seiner Familie im Freien. Alles stehen und liegen gelassen und Werkzeug geholt. In kurzer Zeit war der Motor zerlegt und wieder zusammen gesetzt. Und er läuft wieder, besser als vorher.

da wird gfordert und gefeitet
Auf jeder Insel ein Souvenir in flüssiger Form Salute

Die Inseln sind alle dicht bei einander, man braucht also nicht so früh aus der Koje raus. Es ist aber immer wieder die gleiche Situation. Am Abend wird es früh dunkel, man sitzt im Cockpit und liest oder diskutiert und selten später als 21 Uhr liegt man in der Koje. Das Segeln und die Seeluft machen müde. Doch wenn man denkt, ich schlafe mal länger am Morgen, es geht nicht. In der Karibik sind praktisch alle Frühaufsteher, so um 6 Uhr sind alle auf den Beinen. Um diese Zeit ist es Taghell. Also raus aus der Koje!

während Mama telefoniert mache ich ein Nickerchen
bester Cafe
beim Bäcker

Haben uns nach Fisch erkundet, direkt vom Fischer. Sofort wurden wir zum Fischer begleitet und hatten unseren Fisch. Noch gratis dazu 2 Conch -Muscheln, gemeint ist der Inhalt, also das Essbare. Hier in Union Island dann noch ausgescheckt, die nächste Insel Carriacou gehört zu Grenada, ein anderer Staat.

Red Snapper
die Kitesurfer, Ferien der anderen Art
es braucht Kraft und Geschicklichkeit
ein Schiff wird kommen, sagte das Riff.
der Amerikaner hatte Glück, die Helfer waren schnell zur Stelle!
Alles nochmal gut gegangen.

St. Vincent and the Grenadines

Grenada





Culebra

Culebra

die Schlangeninsel

Die Insel liegt ca. 15 Meilen östlich der Hauptinsel Puerto Rico und gehört zu den Spanischen Jungferninseln, sowie ebenfalls die grössere Insel „Isla de Vieques “ genannt die Krabbeninsel, noch aus dänischer Zeit. Heute nicht integrierter Teil der USA. Die Hauptsprache ist spanisch, man spricht natürlich auch englisch. Präsident Donald Trump.

Wir haben Puerto Rico nicht anlaufen können. Die Zeit wurde knapp um vor der Dunkelheit in den Hafen zu kommen, und eine Nacht beigedreht vor dem Hafen zu warten, war Angesicht der Wetterlage auf dem Atlantik nicht ratsam. Wir sind zurück gesegelt und die Insel Culebra angelaufen.

Sind in der riesigen Bucht Ensenada Honda vor Anker gegangen. Hier liegt man sehr sicher. Galt sie doch als uneinnembares Piratennest. Diese Erfahrung hat auch schon Sir Francis Drake machen müssen! Die schmale Durchfahrt zwischen den Riffen ist auch heute nicht zu unterschätzen. Hoher Wellengang und der kräftige Passatwind erschweren das Ganze ausserdem

Culebra vom Satelitten aus gesehen

Ensenada Honda (Culebra) PR riesige Bucht – 2,5 sm tief sehr enge Riffdurchfahrt

die Riffdurchfahrt
Anker fallen Bahia de Sardinas
Fregattvögel
Sitz der Regierung
dem Klima entsprechend luftig gebaut
und farbig dazu
stolzer Barbieri – zufriedene Schweizerin
aus der Ferne betrachtet “ Flamenco Beach“
ein schier endloser Sandstrand
mit Robinson Crusoe – Gefühl
klares sauberes Wasser und die
Farben schwanken zwischen türkisfarben bis hellblau.
Hinterlassenschaft der Amerikaner
Bahia Flamenco West
Der Iguana hat heiss und Durst
by by Culebra

US Virgin Islands


die Flagge Amerikas

Flagge USA


aber hier die offizielle Flagge der US Virgin – Islands.

Flagge Amerikanische Jungferninseln


Unsere dreissig Tage auf den BVIs , den Britischen Virgin Islands waren abgelaufen. Haben pünktlich ausklariert und uns nach den USVIs verholt.

Käpten`s Privileg

Haben in St. John einklariert und da schon spät, gleich hinter der grünen Fahrwassertonne auch übernachtet. Das hat dem Park-Ranger gar nicht gefallen. Am frühen Morgen schon die erste Predigt bekommen. Alles ist auf den US Virgin Island Nationalpark, ankern verboten, man muss an den ausgelegten Bojen festmachen. Eine sonst übliche Busse von 75 $ hat er uns erlassen, aber die Bojengebühr von 26 $ haben wir natürlich zahlen müssen. Also aufgepasst.

Cruz Bay St. John
Cruz Bay St. John


Das Einklarieren ging ohne Probleme und zügig über die Bühne zu unserer Erleichterung. Hatte ja in den Blogs vorher mal angetönt, dass wir in Puerto Rico mit unserem Waver Visa kein Einlass bekommen haben. Mit Trick 7, erst mit der Fähre einreisend einen Stempel in den Pass abholen und dann mit dem eigenen Schiff anreisen und einklarieren war dann kein Problem mehr.

Sind dann auch gleich weiter nach St. Thomas, Charlotte Amalie. In der grossen Bucht ist ankern erlaubt.

St. Thomas Harbor – Hassel Island – Water Island

Man fragt sich , warum Charlotte Amalie.?

Haben wir uns auch gefragt, hatten noch nie etwas von den Dänisch – West – Indies gehört.

Yacht Harbour Grande, hier liegen die grossen Privat – Yachten

Hier haben auch die Dänen mitgemischt. Charlotte Amalie war die Hauptstadt von den Dänisch – Westindies . Die Stadt wurde durch den Piraten  Nicolaj Esmit im Jahre 1691 nach Königin Charlotte Amalie (1650–1714), Gemahlin des Königs  Christian V König von Dänemark benannt. Zuvor hieß die Siedlung Christiansfort.  Auch auf den anderen Inseln erinnern noch viele Namen an die dänische Herrschaft.

Die Geschichte der amerikanischen und britischen Jungfern – Inseln ist ein Kampf um Macht und Geld, Zuckerrohr und Sklaven, sowie der Piraterie.

Bis die Dänen 1917 die Inseln an Amerika für 25 Millionen Dollar (48 Tonnen Gold ) verkauft haben, dadurch wurde Charlotte Amalie amerikanisch.

Wandern im alten, gut erhaltenen dänischen Teil der Stadt.

Legislature Building heute
früher Truppenunterkunft der Dänen


Ford Christian 1671


die neunundneunzig Stufen zum mächtigen Wachturm vom Ford Skytsborg
heute als Blackbeard“s Castle bekannt
des in Wales geborene Bartholomew Roberts, alias Blackbeard,
hier hat er der Geschichte nach mit seinen14 Frauen gelebt
der gefürchtete Pirat Blackbeard, wie er erst nach seinem Tode genannt wurde.
Zu Lebzeiten nannte man ihn den schwarzen Bartholomew.
1682 – 1722
was macht man nicht alles für ein Foto
hier soll der König bei seinen Besuchen gewohnt haben
Freiheit
die Kathedrale St Peter und St Paul

Soweit die Geschichte und die Fotos von St. John und St. Thomas Islands

Fortsetzung folgt mit St. Croix, 50 Meilen entfernt am Horizont sichtbar.

St. Croix

Die Insel St. Croix anlaufend, hat sich hartnäckig verteidigt. Hatten geglaubt, könnten die Insel in einem Tag erreichen. Die Windverhältnisse waren anders als gedacht und wir haben aufkreuzen müssen, bekanntermassen verliert man da viel Zeit und so war es auch.

Auf keinen Fall nachts einlaufen heisst es in den Handbüchern. Die Bojen sind konfus gesetzt. Da wir zu spät waren, haben wir mit dem Besan und die ein wenig ausgerollte Genua back gesetzt und uns vor der Küste bei ruhigem Wetter treiben lassen. Die Nachtruhe war uns sicher. Bei Tageslicht den Kurs abgesetzt zum Einlaufen bei Tonne 1. Die Backen zusammen geklemmt denn trotz Plotter sind wir ins Schwitzen gekommen. Boje um Boje abgehakt, rund um Riffe und kein eindeutiger Kurs, aber welche Boje nehmen?

Es scheint alles deutlich zu sein. Doch aus zwei Meter Augenhöhe überschneiden sich die Bojen und dann wird es sehr konfus. Haben auch schon andere gesagt, die aufgelaufen sind

Haben es natürlich geschafft bis zum Ankerplatz, aber bei Nacht?

Fallen Anker auf 5m Tiefe und rundherum brechende Wellen an der Riffkante.

Auch nachts gut hörbar, aber man liegt sicher!

Durch das Städtchen gelaufen, die dänische Vergangenheit noch überall sichtbar. Man ist aber auch bemüht, es zu erhalten.

Blick auf Protestant Cay
das ehemalige Zollhaus
man lese den Text und Staune.
die königlichen Bediensteten.

Von St Croix segeln wir nach der kleinen Insel Buck Island. Die noch am besten erhaltene Unterwasserwelt der Karibik. John F. Kennedy sei Dank.

Seit 1961 unter Naturschutz. Leider hatten wir unruhiges Wetter und das Schnorcheln war anstrengend. Also keine so guten Fotos.

Buck Island
über und unter der Wasserlinie



Die Elchhornkoralle
Die Korallen bieten Schutz

Nach 3 Tagen Weiterfahrt nach Frederiksted, auch hier pflegt man die dänische Vergangenheit. Hier können auch die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Frederiksted, die Uferpromenade
Ruf nach Freiheit


Am Tage unserer Abreise beim Zoll ausklariert und den Taxifahrer gebeten mit uns noch eine Besichtigungstour zu machen. Der Preis war moderat und los geht es. Haben die Tour durch den Regenwald gewählt und über die Grösse und das Alter der Mahagoni – Bäume gestaunt. Die dicke der Stämme und das Alter waren doch erstaunlich. Nur die Baumhöhe war beschnitten, der Hurricane wegen. Sind wohl heute stärker als noch vor hundert Jahren!

Tamarind Tree
die Früchte der Bäume
links und rechts über 300 jährige Mahagonibäume
durch den Regenwald

Ja und dann haben wir auch gesehen woher der damalige Reichtum kam.

Zuckerrohr

Von den Plantagen sieht man nicht mehr viel. Um so beeindruckender aber die ehemaligen Herrenhäuser. Hier ein paar Bilder wie es damals ausgesehen hat.

„Watch House“ Kleinkinder Betreuungsstätte
die vielen Fenster waren eine natürliche Klimaanlage.Sie wurden bei Bedarf einfach geöffnet


das ehemalige Herrenhaus der „Petersen
ein imposantes Anwesen
die Windmühlen sind leider zerfallen
das Zuckerrohr
ist imer noch hier zu Hause
die gewaltigen Pressen
Die spezielle Inseblume.

Noch ein paar farbige Bilder von der Unterwasserwelt
an der Pier der Kreuzfahrschiffe.
Es ist keine Malerei, es sind lebende Pflanzen.
Sauberes Wasser, Sonnenschein und die Schöpfung läuft auf Hochtouren in aller Vielfalt.




die Meeresschildkröten
fotografiert von Margrit


Für uns heisst es nun wieder Anker auf mit Ziel Puerto Rico.

Aber das ist eine andere Story.