St. James Island

Isla de Andre,    St James Island,
heute offiziell Kunta Kintheh Island genannt.


Gemeint ist damit die gleiche Insel unweit von Banjul im Gambia- River gelegen. Die ersten zwei Namen stammen von Matrosen, ein Portugiese und ein Engländer die hier auf der Insel begraben sind.


Die Insel hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich.
Ob Heinrich der Seefahrer, die Briten, die Franzosen, Engländer, Holländer ja sogar Deutsche haben sich um die Insel gestritten.


Der Hauptgrund war ein strategischer Vorteil hier am Gambia – River. Die Kanonen und dicke Mauerreste der ehemaligen Festung zeugen heute noch davon. Sicher auch zur Zeit des Sklavenhandels, aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziebar.


Zu mancher Zeit haben mehr als hundert Leute auf der Insel gelebt, kaum grösser als ein Fussballfeld.

Der Gouverneur, Soldaten, Handwerker, die Hausklaven, nicht mitgezählt natürlich die Sklaven, die hier auf ihre Weiterreise nach Santiago, Cabo Verde ergeben auf ihr weiteres Schicksal warten mussten.

Von den Krankenschwestern, zwanzig an der Zahl, sollen im ersten Jahr schon neunzehn des Klimas wegen gestorben sein.

 Die Insel, um einiges kleiner geworden, ist heute ein Weltkulturerbe, aber keine Spur von Pflege erkennbar.Hier ein paar Fotos der Insel. Hatten Glück, waren morgens  in der Frühe die Ersten, noch ohne weitere Touristen,

 

Passat – Trade Wind – Handelswind.

Passat – Trade Wind – Handelswind.
Wegen seiner Beständigkeit wurde und wird der Passat von Segelschiffen zur zügigen Überquerung der Ozeane genutzt. Das traf in besonderem Maße zur Zeit der Segelschiffe zu, die aufgrund von Rahsegeln nur mühsam gegen den Wind kreuzen konnten und bei seitlichen oder achterlichen Winden deutlich höhere Geschwindigkeiten erzielten. Bis heute legen Segler ihre Route wegen der gut vorhersagbaren Windrichtungen gerne in die Passatregionen. Obwohl sich dadurch in aller Regel die zu segelnde Strecke verlängert, verkürzt dies durch die Ausnutzung der Passatwinde die Fahrtzeiten.
Quelle ; Wikipedia.

Auch die Segelschiffe der heutigen Zeit , Yachten genannt, mit dem man zum „Vergnügen oder aus Abenteuerlust segelt
beachten in aller Regel die Passatwinde.


Müssen es auch zwangsläufig , den ohne Beachtung geht kommt man nicht weit.
Wir segeln zur Zeit im Nord – Ost Passat von den Kanarische Inseln nach den Kapwerden und weiter nach Brasilien.

Ein beständiger Wind mit Windstärken zwischen 4 und 6 Bft und einer Wellenhöhe bis zu 6 m. Nicht immer einfach für kleine Segelboote, aber er bringt uns zum Ziel, eine Konstante !
Leider soll sich der Passatwind ,wie man hört,  durch die
Erderwärmung verstärkt haben und nicht mehr so zuverlässig wehen?
Wir müssen damit klaglos leben, denn ändern können wir nichts.

São Vicente nach São Nicolau und Santiago

Von São Vicente nach São Nicolau und Santiago
Die Inseln Santo Antão, São Vicente, Santa Lucia, Branco, Raso, Sal, Boavista und SãoNicolau gehören zur Gruppe der Barlaventos, die Inseln über dem Wind. Windward Group.
Die Inseln Maio, Fogo, Brava und die grösste Insel Santiago gehören zur Gruppe der Sotaventos, die Inseln unter dem Wind.
Leeward Group.
Von Mindelo, São Vicente sind es ca 70 sm nach São Nicolau.
Die Distanz können wir nicht in 10 Stunden schaffen, bereiten uns also vor, den Ankerplatz im Dunkeln zu finden.
So kommt es auch.Zwei Versuche, doch der Anker hält nicht. Warten bis zum frühen Morgen. Bei Tageslicht geht alles leichter,
erster Versuch , der Anker hält!


Zuerst zur Policia Maritima, alles schnell erledigt.
Hier bleiben wir drei Tage, die Insel ohne
Besonderheiten, mit einer Ausnahme; es ist Karneval.

Doch die Wanderwege sollen sehr schön sein.
Erholen uns aber erst einmal von der Passat-Segelei.Doch dann heisst es wieder Anker auf.
Jetzt den Kurs abstecken nach Santiago, der grössten Insel.
Um 9°° wird der Anker gelichtet und mit kleiner Besegelung geht es los. Es ist zwar schachwindig, aber ausserhalb der Insel-
Abdeckung werden es schnell mal 5-6 Bft.
Ja, wie gehabt, plötzlich 6Bft, es geht vorwärts, die See wieder rauer und Oliver unser Tramper, wieder Seekrank.
Der Tag und die dunkele Nacht vergehen, kein Mond und die Sterne leuchten nur schwach.
Doch bald sehen wir die ersten Lichter der Insel, die Stimmung steigt, als auch noch die Sonne erscheint.

Die Insel im ersten Sonnenlicht.

Gegen Mittag laufen wir in die Bucht ein, genannt Porto da Praia.

Fallen Anker auf 6 m Tiefe mit 60 m Kette, sicher ist sicher.
Wir besuchen wieder die Policia Maritima und sind nun offiziel hier.
Unser erster Eindruck, es ist die afrikanische aller Inseln. Hier ist Schwarz – Afrika!
Natürlich auch bedingt durch den früheren Sklavenhandel. Die Leute  aber recht freundlich, man hört oft „bom dia.
Den Gemüsemarkt besucht, eingekauft und gestaunt über das für uns ungewohnte Treiben. Ja das Leben läuft hier anders ab.
Auch hier ist Karneval im Gange, gehört mit zu den höchsten Feiertagen. Am Aschermittwoch ist alles geschlossen.!

 

Heute, am zweiten März, sind wir wieder mit dem Aluguer unterwegs.Wir wollen den ersten Ort, der auf der Insel gegründet wurde, besuchen.
Cidade Velho, oder wie es heute heisst, Ribeira Grande, die erste Haupstadt der Insel.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser zweiter Ausflug bringt uns nach Tarrafal, zum Norden der Insel Haben dieses Mal ein Taxi genommen, mit dem Aluguer geht es zu langsam. Wir haben einen wunderschönen Strand vorgefunden. Konnten wir bei der Ankunft nicht anlaufen, geht nur bei ruhigem Wetter. Es ist auch ein Ankerplatz, trotz dem Namen Porto do Tarrafal.


 

 

Fliegende Fische

Etwas habe ich ganz vergessen;   Fliegende Fische

Fliegende Fische können nicht wie Vögel aktiv fliegen. Sie katapultieren sich mit einem Sprung aus dem Wasser und segeln kurze Strecken im Gleitflug über die Wasseroberfläche. Die weitesten Flugstrecken erreichen die Fische, wenn sie sehr nahe über und parallel zur Wasseroberfläche durch die Luft gleiten: In einer Höhe von 1,5 Meter gleitend können die Fische über 30 Sekunden lang in der Luft verweilen und dabei Distanzen von bis zu 400 Metern zurücklegen. Die durch die Aerodynamik begründeten Flugleistungen sind vergleichbar mit denen von Vögeln. Gelegentlich erreichen sie bei ihren Gleitflügen Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h und Flughöhen von bis zu fünf Metern, so dass sie manchmal in niedrige Boote geraten.Das Gleiten durch die Luft wird im Allgemeinen als Fluchtverhalten vor Fressfeinden gedeutet.  Quelle: Wikipedia

Wir hatten schon mehrere an Bord, die ersten so klein wie Libellen, jetzt haben wir schon grössere an Bord gehabt. Eine Mahlzeit ist es aber immer noch nicht. Aber spannend schon, wie sie im Gleitflug vor uns reisausnehmen. Nur fotografieren ist nicht so einfach.Wir versuchen es weiter.