Kreuz des Südens


Der Sternenhimmel den man in der Südhemisphäre beobachten kann, ist natürlich nicht der Gleiche wie man ihn in Europa sieht.
Mit dem Schiff unterwegs auf den Meeren ist der Sternenhimmel einfach grandios. Ohne Licht-
Verschmutzung strahlen die Sterne besonders hell und deutlich.
Eines der bekanntesten Sternbilder und eines der Kleinsten                                                  ist das Kreuz des Südens.
Habe es lange suchen müssen, heisst es doch in einem Lied;
…….hell durch die Nacht das leuchtende Kreuz des Südens.
War zuerst enttäuscht, habe es mir strahlender und grösser vorgestellt.
Die Seefahrer vergangener Zeiten haben das wohl anders gesehen.

La Cruz wie die Portugiesen es nennen, als Navigationshilfe gebraucht.
Portugiesische und spanische Seefahrer,  Katholiken, als Halt und Trost ihrer gefährlichen  und oft einsamen Arbeit.
Jetzt, wo ich es immer sehe, strahlt es auch schon heller!
Verschiedene Staaten tragen das Kreuz des Südens in ihren Wappen.

Australien, Brasilien , Neuseeland, Papua-
Neuguinea sowie Samoa.

                                                                                                                 Es gibt natürlich noch eine ganze Reihe anderer Sternbilder wie zum Beispiel das Sternbild Fliege, nicht sichtbar auf der Nordhalbkugel, wie alle anderen auch.

Sternbild  Fliegender Fisch

Sternbild Kleine Wasserschlange

Sternbild Oktant

Sternbild Tukan

Mein kleiner Beitrag zu den Sternbilder des Südhimmels, wie wir sie auf Nachtwache bobachten können. Informationen aus diversen Quellen.

Salvador da Bahia

Salvador da Bahia.
Nach langer und anstrengender Segelei sind wir von Recife kommend, am 23. Mai in Salvador da Bahia angekommen. Die Bucht Baia de Todos os Santos wurde 1501 vom Seefahrer Amerigo Vespucci entdeckt und Salvador da Bahia wurde die erste Hauptstadt Brasiliens.

Die erste Marina, mit Namen „Marina Bahia“ die wir angelaufen sind war sackteuer. Sind dort nur zwei Tage geblieben, weil unser neues Dinghi , in Recife bestellt, noch nicht da war.


Sollte erst in vier Tagen kommen. Haben uns deshalb entschieden, nach der Insel Itaparica
zu segeln und dort vor Anker zu warten.

Haben natürlich die Insel erkundet und fanden diese sehr nett.

 

Eine alte Festung.

Die Kirche im Dorf darf natürlich nicht fehlen

 


Hier gibt es ausserdem klares , mineralhaltiges Quellwasser
aus dem Wasserhahn, in der Nähe des Hafens.
Natürlich umsonst. Wir haben so 600 ltr Mineralwasser getankt!                                                                                               War natürlich eine Schlepperei.

Haben uns hier bei der Köchin gestärkt, war sehr lustig!

Eine Strasse weiter oben gibt es eine Chocolateria, oft besucht. Die Cacau – Bäume wachsen bei ihm im Garten!

Ein kleiner Wasserfall auf der benachbarten Insel

Ilja Matarandiba,                genug für eine Dusche!

Dann war es an der Zeit nach Salvador zurück zu segeln. Eine andere Marina natürlich, der Stadthafen Terminal Nautico da Bahia. Liegt ausserdem noch näher beim Zentrum.

Das Gebäude der“ Capitania dos Portos da Bahia

Fischer mit dem Einbaum

.

Blick vom Restaurant Modelo auf den Hafen

 

Mit dem Dinghi hat es aber dann noch gedauert, eine knappe Woche. Für brasilianische Verhältnisse noch pünktlich.

Hier ist es nun.    Endlich!

Allerdings Langeweile kam nicht auf.
Wir sollten ja noch zur Policia Federal, sowie zur Capitania do Porto zum einklarieren.

Der Stadtteil am Hafen:                                                      Wandmalereien

Frischer Saft aus dem Zuckerrohr

Strassen- Szene :                                                                                                                 ein Stuhl, ein Spiegel, ein Schild, fertig ist der Coiffeur- Salon.

Der Preis, 10 R$ = 3,5 €.

Der Schnitt perfekt!

 

Dann stand Stadtbesichtigung auf dem Plan.


Mit dem spektakulären Lift, Elevator Lacerda nach oben. Der Lift, 60 m hoch und es geht
rasant nach oben.

Der Elevator bei Nacht.


Mit Stadtbesichtigung ist die Altstadt gemeint, Pelourinho, das historische Zentrum.
Hier , im Estado Bahia, ist die afrikanische
Kultur noch sehr präsent.

 

Sei es in der Musik, der Esskultur, Religion und überlieferte Tänze.


Salvador ist die Stadt der 365 Kirchen, für jeden Tag eine. Rund um die
“ Baia de Todos os Santos“ gebaut.
.Der historische Name ist:                                                                         São Salvador Bahia de Todos os Santos

Heiliger Erlöser an der Allerheiligenbucht.

Igreja e Convento de São Francisco.                                                                                 Die Fassade schlicht, im Inneren wird man  vom Prunk                                                                                           und Gold fast erdrückt.                                                                                                               Hat aber auch ca.160 Jahre gedauert                                                                              bis alles fertig war.

Die Deckenmalereien

Igreja da Ordem Terceira de Sáo Francisco.

Davon gibt es einige hier, São Salvador, São Francisco, Santo Antonio, São Paulo, und Nosso Senhor do Bomfim, or Nossa Senhora da Conceição.
Praktiziert wir auch noch das Candomblé.Die Afro – Brasilianische – Religionszeremonie.
Leider eine Touristenattraktion geworden.
Mit 120 R$ sind sie dabei.
Wir haben es ausgelassen.
Hatten aber auch genug zu tun, mit all den Kirchen.

Die wohl bekannteste der Kirchen ist die der Schwarzen, also von den Sklaven nach Arbeitsschluss gebaut. Man staunt.

Igreja Nossa Sra. do Rosário dos Pretos


Eine andere Touristen Attraktion ist Capoeira, ein Hand zu Hand Kampf.

Eine brasilianische Kampfkunst als Tanz getarnt, wurde von den Sklaven praktiziert. Wird manchmal auf den Strassen gezeigt,umgeben von Musikern mit Perkussionsinstrumenten und mit den Berimbau Spielern die einenKreis formen, Roda genannt.  Zur Erläuterung, ein Berimbau ist ein Seitenbogen aus Holz mit einem Draht gespannt und hat am unteren Drittel einen aufgeschnitten Flaschenkürbis als Resonanzkörper. Die Tänzer sehr agil, Pirouetten drehend und Attacken vortäuschend, jedoch sich nie berührend,  einem Tanz gleich . Ein wirkliches Spektakel. Leider kein besseres Bild.

Cidade baixa

Sáo Joaquim Mercado.

Chegada em Brasil

 

 

Hino Nacional Brasileiro

Ouviram do Ipiranga as margens plácidas
De um povo heróico o brado retumbante,
E o sol da Liberdade, em raios fúlgidos,
Brilhou no céu da Pátria nesse instante.

Brasilianische Nationalhymne

Die ruhigen Ufern des Ipiranga hörten
den Aufschrei eines heroischen Volkes widerhallen,
mit blitzendem Strahl erschien die Sonne der Freiheit
in diesem Moment am Himmel unserer Heimat.
Wenn wir es schaffen diese Gleichheit
zu erkämpfen,
in Deinem Namen, Freiheit,
trotzt unsere Brust sogar dem eignen Tod!

Die erste Strophe.

Brasilien ist das viertgrösste Land der Erde, so gross wie Europa.
Der Name Brasilien geht auf den portugiesischen Namen pau-brasil des Brasilholz-Baumes (Caesalpinia echinata), der ein wichtiges Ausfuhrprodukt zur Zeit der frühen Kolonisation aus den Wäldern der Atlantikküste war, zurück. Brasa bedeutet im Portugiesischen „Glut“ und „glühende Kohlen“; das Adjektiv brasil („glutartig“) bezieht sich auf die Farbe des Holzes, das, wenn geschnitten, rot leuchtet (Brasilin) und in Europa zum Färben von Stoffen benutzt wurde. Quelle Wikipedia.

Ja, natürlich war Landfall auf der Insel Fernando de Noronha. Aber aus meiner Sicht richtig angekommen sind wir erst mit dem Betreten des Festlandes. Cabadelo, im Estado Paraiba.

Unsere erste Marina war Jacaré, was Krokodil bedeutet. Unser erster Eindruck, nur Regen! Ja, im April ist Regenzeit in Brasilien. April- August, je nach Region

 

 

Jacaré, am oberen Flusslauf des Rio Paraiba gelegen, ein Fischerdorf.

Was mich überrascht hat, die Favelas. Habe ich hier nicht erwartet, immer gedacht es wäre ein Begleiterscheinung der Großstädte.
Man hat uns zwar gewarnt, in den Läden der Favelas einzukaufen, war aber alles entspannt. Vielleicht sind die Fischer ja anders, weil auch Seefahrer wie wir. Habe ich so gedacht!?

Hier haben unsere Tramper Zoe, von den Niederlanden und Oliver aus Belgien das Schiff  verlassen.

Sie haben uns begleitet von Las Palmas über den Cap Verden und Gambia bis nach Brasilien. Sie werden ihre Fahrrad -Tour nun fortsetzen, weiter bis nach Argentinien, Viel Glück!

 

 

 


Nach Cabadelo fährt ein Vorortzug, ist immer gut besetzt. Eine Fahrt, ca. 10 km,kostet 0,50$ Reais. Den zahlen aber nicht alle. Man übersteigt die Absperrung und klettert auf den Bahnsteig, ein Billet gibt es nicht.Es ist für jedermann ersichtlich, wird aber toleriert.


Nun, in Cabadelo haben wir unsere letzten Zollpapiere geholt, es sollte ja bald weiter gehen.
Noch eine Erfahrung gemacht, die uns überrascht hat. Haben die Stadt Olinda besuchen wollen, da ohne Auto, mit dem öffentlichen Bus. Leider den Pass nicht dabei gehabt, nur eine Kopie. Da Olinda in einem anderen „Estado liegt, im Bundesstaat Pernambuco, braucht man einen Pass oder ID, jedermann!
Unser nächstes Ziel war Recife, ca. 400 sm, es sollte schwierig werden,                                                  Details behält der Skipper für sich.

Die See kocht!

 

 

Die Stadt Recife, aus unserer Sicht ohne grosse Eindrücke zu hinterlassen.

 

Die Marina nur bei Hochwasser erreichbar

Frau muss klettern.

Aber jetzt die Chance nutzen, um nach Olinda zu kommen, ganz in der Nähe.

Olinda, im Bundesstaat Pernambuco, ist einer der ältesten Städte Brasiliens. Das Juwel barocker Architektur ist bis heute ein Spiegelbild der europäischen Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts und ist seit 1982 UNESCO-Welterbe. Wikipedia.

IGREJA DE NOSSA SENHORA DO CARMO DO ANTIGO

CONVENTO DE SANTO ANTONIO DO CARMO

Olinda

Und wir hatten Kaiserwetter!!!!

Die Bilder sprechen für sich, auch wenn nur eine kleine

Auswahl zu sehen ist.

Strassenmusikanten und eine Touristin

Olinda, auch bekannt als Hochburg des Karnevals

Eine alte Gasse

Der Markt


Eine wohlverdiente Pause am Strand.