Bonaire – Niederländische Antillen. —– wir sind Holland !

                                                             

 

Wir sind Holland, dass waren die Worte des Hafenmeisters von Harbour Village Marina beim Einchecken.

Unser Einwand, Curaçao ist auch Holland, lies er nicht gelten. Nein, dass sind Ausländer. Bonaire gehört als besondere Gemeinde direkt zum Land der Niederlande.

Wo er Recht hat , hat er Recht!

Bei der Imigration hat man es auch gesehen. Sie nennen sich „Koninklijke Marechaussee“ !!!

Wurden 1814 von König Wilhelm l. gegründet, nach französischem Vorbild. Obwohl sie militärisch organisiert sind, verzichtete der König auf den Namen „Gendarmerie. Der Grund; die Besatzungszeit unter Napoleon Bonaparte.

Erfüllen aber vorwiegend zivile Aufgaben, wie die Überwachung der Staatsgrenzen. Soweit,
„Wir sind Holland.

Man bezahlt allerdings hier mit US Dollar, in Curaçao dagegen mit niederländischem Florin!

Für uns war es wichtiger, nach drei Tagen den Hafen verlassen zu können. Es sind Bojen freigeworden, nur 10.-$ am Tag. Bekanntlich ist hier Ankerverbot!  Wie ich schon mal geschrieben habe, beim ersten Besuch war ja alles besetzt, Bojen sowie die Hafenplätze.

Jetzt sind wir hier in Bonaire an der Boje.

Nun aber Kralendijk, Hauptstadt von Bonaire, die zweitgröste der ABC Inseln. Kralendijk, eine Verballhornung des Namens Koralendijk, also Korallenteich. Die Insel gibt sich von aussen gesehen schlicht, nicht so bunt wie in Curaçao, hat aber durchaus ihren Charm.

Hier Bilder der Stadt,

 

 

 

Simon Bolivar

 

 

Restaurant am Wasser

Wandmalerei

 

Unser erster Besuch galt der Eselfarm.

Sie warten geduldig auf Besucher und Futter.

 

Die ehemahligen Nutztiere wurden nicht mehr gebraucht und ihrem  Schicksal überlassen. Krank oder durch Autos angefahren hat eine tierliebende Holländerin sich ihrer angenommen.

Mittlerweile sind es fast 400, die auf der Farm eine Bleibe gefunden haben.

Eine karge Landschaft

 

 

Soweit die Eselfarm.

Mit dem Jeep machten wir noch einen Ausflug in den Nationalpark. Vorbei an der ältesten Siedlung Rincon, was Winkel bedeutet.

 

 

 

Die Landschaft um Rincon

 

dann der Nationalpark, hier haben die Elemente die Natur geformt.

 

ehemaliger Leuchtturm 1903

 

 

der Rachen des Krokodils

Vorbeiziehende Hurrikane, tektonische Gewalt wie Erdbeben aus dem nahen Venezuela  und daraus entstandene gewaltige Tsunami haben hier ihre Spuren hinterlassen.

Daraus auch entstanden ein Paradies für Taucher und Schnorchler.

Wayaka Beach

aufgenommen mit unserer GO- PRO im glasklarem Wasser

 

Eine weitere Erkundung der Insel mit dem Fahrrad stand an.  Wie der Verleiher sagte,

“ Original Niederländisch. Hatten wir als Kenner der Niederlande natürlich schon längst gesehen.

Wie immer auch, sie fahren sich leicht, mit 8 Gängen. Die Insel ist hügelig!

 

 

Kilometerlange Sandstrände sucht man hier vergebens, nur Überreste von Korallen bedecken den Strand.

 

auch Iguane sind hier zu Hause.

 

die Steinhöhlen “ Tolo.

 

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Auch Klein Bonaire muss man gesehen haben. Sind mit dem Wassertaxi gefahren.. Nur ca. 2 Meilen vom Festland entfernt liegt die Insel. Auch hier Naturschutzgebiet. Die Insel wurde einer Privatperson abgekauft für x Millionen Dollar,  mit der Auflage als Naturpark zu belassen.

Man sieht es.

Nester der Meeresschildkröten.

 

 

und unübersehbar, feiner weisser Sand!

und klares Wasser zum schnorcheln.

Damit haben wir für uns die Insel Bonaire entdeckt!

ALEXANDER

un dia ku ALEXANDER : semper nos mente.


 

 

 

 

 

 

 

Das Sklavenmuseum

Die Sklaven erhielten oftmals den Nachnahme des Kapitäns der sie gebracht hat.

Alexander Meyer.

 

Die ehemalige Plantage, heute wieder Wildnis

Urgrossvater von Alexander, Horacio Hoyer

Bild eines Sklaven

Die Häuser der Sklaven

Der Anführer des Sklaven- Aufstandes  Tula 1795 zu Tode gefoltert.

 

……. weiter Richtung Westpunt

 

 

                                                                             MASHA DANKI