Kolumbien – Migration

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Flagge Kolumbien

Ja, die Ausreisebewilligung, eine langwierige und mühsame Erfahrung.

Aber zuerst noch das gemütliche Leben in Puerto Velero. Hat es natürlich auch gegeben. Die Brasilianer sind dann irgendwann mal heim. Geblieben sind Gottfried und Darja. Hier beim Geburtstagsessen vom Gottfried.

Haben zusammen Wanderungen gemacht in der Gegend um Puerto Velero zusammen mit Hund Tino.

Irgend wann war mal Ostern und Margrit meinte, dass wir die Beiden zum Osterbrunch einladen sollten. Gesagt, getan, haben noch einen Osterkuchen gebacken und alles was dazu gehört. Gibt natürlich Arbeit, aber die Freude war grösser. Gelungen ist auch noch der Zopf, den ich gebacken habe.

Ja natürlich, ein französisches Ehepaar war auch noch vor Ort.Sind später gekommen. Ihr Schiff noch hoch und trocken. Auch dort an Bord hat es ein Apero gegeben. Später hat sich ergeben das Bernadette eine ausgebildete Tanzlehrerin ist. Bei nächster Gelegenheit gab es Unterricht in Salsa.

Eric

Nachdem wir in Kolumbien, Puerto Velero den Kupplungsschaden behoben haben, wollten wir weiterreisen. Jamaika und Kuba war nun nicht mehr möglich, durch die Corona- Pandemie war alles geschlossen, leider.

Haben nun unsere Karibik und Südamerikareise beenden wollen. Also, unsere Agentin der Migration angerufen für eine Zarpe, Ausreisebewilligung. OK. Dann die Antwort, nein geht im Moment nicht. Alles gesperrt, ja aber wieso. Alle Häfen in Europa müssen Europäer aufnehmen.

Hola Maricela, he enviado correos a la isla de Caimán, las Bahamas y al puerto de Falmouth, Inglaterra, para obtener un permiso de entrada. Para Europa podemos tomar otra ruta sin las Bahamas, ¿estaría bien? ¿Hay alguna noticia sobre inmigración?Quedo atenta a comentarios.
Saludos cordiales Dieter

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Unser Routen Vorschlag

Weitere Kommentare:

Hallo Mario.
Habe jetzt folgendes gemacht.
Die Tochter in England wird nach Dover schreiben
für eine Anlaufbewilligung.
Die schicke ich hier der Migration.
Für die Bahamas habe ich noch um eine Bewilligung gebeten, 
ob ich im Notfall dort einlaufen kann.
Möchte die Immigration auch haben.
Bin mal gespannt, was passiert.
Dieter

Puerto Velero 08.Mai 2020

Dear Ms. B. Bonny
I would like to inform you that my approved passage through the territorial waters of the Bahamas would be a little later. 
Our trip would take us new from Colombia to Falmouth non-stop.
The immigration from Colombia still needs to be confirmed from you
that maybe we can stop in a case of emergency.
Would it be possible to receive such confirmation?

Kind regards
D. Unterhollenberg
SY JATINGA
Call sign HBY2698

Copie to
sheltering@bahamasmaritime.com

mailto: director@bahamasmaritime.com

SY JATINGA
Call sign
HBY2698
MMSI  269247000

Dieter Unterhollenberg
di_uberg@hotmail.com

Buenos dias Señora maricela.
Como estas?
 Ya hay novedades en la causa.
Zarpe?
Saludos cordiales
Dieter

So oder ähnlich ist es jeden Tag gegangen!

Gut, also schreibt an einen Hafen, der euch aufnimmt. Das geht leider nicht, weil alle Büros geschlossen sind. Ausserdem hat der Präsident des Landes bestimmt, kein Schiff darf auslaufen. Verstösst gegen die UNO Charter, aber egal.!!!

Dann kam die Aktion vom Trans Ocean, der Yachtclub der Segler. Die haben eine Aktion gestartet unter dem Namen Rolling Home Team. In der Karibik sitzen auch hunderte Segler fest und die Hurrikan -Saison naht.

Unsere Ausreisebewilligung noch in weiter Ferne. Dann haben wir noch Hilfe erhalten vom CCS, unserem Schweizer Yachtclub..Mit Mario Ramo und später noch Hans Jakob Frauenfelder. Die Schweizer und Deutsche Botschaft angerufen und um Hilfe gebeten. Dann endlich eine Bewilligung in Sicht. Musten aber trotzdem noch einen Hafen angeben, der uns aufnimmt. Mit Hilfe unserer Tochter Sandra eine Bewilligung von Dover UK bekommen. Dass wir noch eine Sonderbewilligung für die Gewässer der Bahamas brauchten, nur nebenbei erwähnt. Am Tage der Abfahrt morgens hatten wir noch die im Hafen stationierte Marine an Bord, die uns komplett durchsucht haben.

Unser Treibstoff
Hoffentlich genug, ja doch.

Dann endlichen LEINEN LOS.

Die 1750 Seemeilen zu den Bermudas waren auch nicht so ohne weiteres zu bewältigen, aber auch dass nach 17 Tagen geschafft. Unsere Wetter – Routing Hilfe durch Tochter Sandra in England, sei Dank. Dass war neu für uns, dass auf dem grossen Nord – Atlantik das Wetter sich doch kleinräumig sehr schnell ändert.

Vor Anker, weit vom Ufer

Auf den Bermudas angekommen, eine weitere Enttäuschung, genannt Quarantäne. Obwohl 17 Tage auf See, kein Erbarmen. Von den Seglern gehört, mindestens 3 Wochen. Ok. Haben nicht solange bleiben wollen, aber trotzdem, die Insel war unerreichbar. Mit dem Dinghi nur erlaubt, dass bestellte Essen am Steg abzuholen. den Steg keinesfalls betreten!

Das Bermuda-Dreieck, berühmt berüchtigt für geheimnisvolle Ereignisse, die nie wirklich aufgeklärt wurden. Anders bei mir. Habe eine Entzündung am Arm bekommen, die einen Arztbesuch nötig machten. Also beim Gesundheitsdienst angefragt was machen und wo ist der nächste Arzt.?

keinesfalls ohne Ambulanz !

Ja hallo, so nicht. Strenge Quarantaine, zum Arzt nur mit der Ambulanz und ins Spital. Ja aber, no no no kein aber . Also ins Spital mit der Ambulanz, eine genaue Untersuchung und es ist eine Celulitis, eine Entzündung also.Nach zwei Stunden war alles überstanden, inclusive grossem Blutbild. Zum Glück habe, hatte ich eine Auslandkrankenversicherung gehabt. Diese war eigentlich für Kuba gedacht und vorgeschrieben. Bin aus dem Spital entlassen worden mit einer Rechnung in der Hand über genau 3`900.- US Dollar. Das Antibiotikum nicht inbegriffen Nochmals 55.-Dollar. Bermuda-Dreieck also!!! Insgesamt 30 Tabletten Antibiotika.Die erste Wirkung erst nach einer Woche.! Die Schwellung geht langsam zurück.

Tägliche Pflege, sehr wichtig, sagt Schwester Margrit!

Dann irgendwann losgesegelt, Richtung Azoren, genauer Horta auf Faial.

Wollten nun doch noch im Café Peter eine Gin do Mar trinken. Die Reise war dann doch anstrengender als erwartet. Unser Windgenerator hat seinen Geist aufgegeben und wir hatten plötzlich zu wenig Strom. Also von Hand steuern, sehr ermüdend. Doch nach 20 Tagen und 1750 Nm fallen Anker im Vorhafen, geschafft !Die Details der Überfahrt blende ich aus. Wird als Seemannsgarn beim Gin do Mar ausführlich erklärt.

Bem Windo in Horta, Azoren Portugal

BEM WINDO

Herzlich willkommen in Horta, Azoren, auf der Insel Faial. Horta ist eigentlich unsere bevorzugte Insel. Schon mehrmals dort gewesen, nicht zu klein und fast familiär. Und wichtig, mit dem Trend -Café Peter. Hier traf und trifft sich alles und alle, auch aus vergangenen Zeiten. Bereits seit 100 Jahren.

Ansteuerung Horta
Q- Flagge und die Azorenflagge mit dem Habicht . Azoren : Habichtinseln

vor Anker

zum Corona Test

Wir geniessen die Zeit hier, zumal der Corona -Test sofort ohne Kosten gemacht wird und man kann, wenn negativ natürlich , sofort ans Land, clevere Idee.

nach zwei Gin do Mar
Flanieren

PAUSE

immer noch lesbar !

.

Pico, höchster Berg Portugals
Pico, mal ohne Wolken

Nach 2 Wochen, und mit dem neuen Windgenerator an Bord, war es an der Zeit wieder Segel zu setzen. Unser Ziel waren ja die Kanarischen Inseln, genauer Las Palms auf Gran Canaria.

Wir sind ausgelaufen, doch weit gekommen sind wir nicht. Die hydraulische Steuerung war plötzlich defekt. Also zurück und

reparieren lassen. Ausnahmsweise nicht mein Job. nach drei Tagen war es soweit und wir konnten weiter. Trotz Begleitung vom Uwe, unserem Wetter- Frosch und Routenberater vom TO, kein Lüftlein regte sich. Haben unseren Kurs nach Santa Maria abgesetzt, um dort auf besseres Wetter zu warten, sprich mehr Wind. Auch Santa Maria ist uns bekannt, waren ebenfalls schon einmal hier. Ohne Corona, aber mit Eliza, Margret`s Schwester.

Sind ein paar Tage geblieben und warten auf einen Windhauch. Endlich angesagt, auch unser langjähriger Freund Dölf in der fernen Schweiz hat sich die Mühe gemacht und nach Wind gesucht mit einem speziellen Program. Es soll also besser werden. Segel gesetzt und los. Hat leider nicht lange angehalten und wir sassen wieder in der Flaute.

. Also Motor an und weiter. Doch bald war das Glück auf unserer Seite und Wind kam auf. Durchgestanden bis Las Palmas.! Und wie, zeitweise mit 8kn Speed. Da kam Freude auf. Ja, sogar einen Tag gut gemacht.

HURRA, die Insel inSicht