FESTGEFAHREN

Flagge Kolumbien

Ja, Festgefahren, aber Details kommen später. Sind frohen Mutes von Aruba los. Haben lange Zeit auf gnädiges Wetter gewartet. Fast überall in der Karibik hatte es Starkwind. Auf dem Weg nach Kolumbien müssen wir um ein Kap segeln, dass bekanntlich sehr windig ist mit hohen Wellen. Genügend Abstand halten bei La Barra, genannt Klein Cap Horn!

Land in Sicht

Segel schifften 1.Reff gesetzt die Nacht kann und wird kommen
eine anstrengende Nachtfahrt

Lang ersehnt – endlich begrüssen sie uns – que alegria
– von achtern rauschen sie an – Jatinga hält den Kurs
Kleine Spielerei mit Aquarell
Gewaltige Wogen rauschen heran, ab und an Seitwärts
Tacktick Instrumente zeigen an , es ist keine Spazierfahrt mehr
Skipers Job
aber eine leckere Überraschung gibt es immer.

Dann noch Stunde um Stunde gesegelt und am Mittag vor der Ansteuerungstonne gestanden, die Fahrwassertonnen in Sicht. Doch wir hatten Wind und Wellen gegen uns. Aufkreuzen brachte uns auch nicht zum Ziel. Wir hatten 38 kn Wind gegenan, von den Wellen ganz zu Schweigen. Also unseren Freund Gottfried in der Marina Puerto Velero angerufen, sie sollen ein Hafenboot schicken und uns reinschleppen. Kein Hafenboot zur Verfügung. Mit Segel und unter Motor nur 1,5 kn. So sind die 8 Meilen nicht zu schaffen. Gottfried organisiert die Küstenwache, den wir treiben langsam Richtung Cartagena!

Die werden kommen, aber wann? Nach langen 3 Stunden waren sie da und nahmen uns an den Haken.! Es war nicht die Küstenwache, nein die Marine persönlich. Aber schneller ging es auch nicht, 1,5 bis 2kn.

Dann brach auch noch eine Leine. Aber schnell alles im Griff. Das Tug – Boot zu leicht für unser Schiff, war am Bug manchmal 2 mtr. aus dem Wasser. Irgendwann um 01Uhr morgens waren wir am Ziel. Geschafft, fallenAnker, 65 mtr. Kette ausgelegt, Anker hält. Der untenstehende Bericht der Marine wurde vom Stegnachbarn Gottfried auf der Webseite der Armada National entdeckt. Eine fantasievolle Beschreibung unsere Rettung aus Seenot.

Aber trotzdem Muchas Gracias für die nächtliche Hilfe.


Menu español

Colombian National Navy rescues two foreigners in emergency at the sea

  1. Home /
  2.  Colombian National Navy rescues two foreigners in emergency at the sea
sicher vor Anker

An alert call by personnel of the Navy of Puerto velerot, began the deployment of a Rapid Reaction Unit of the Barranquilla Coast Guard Station, in order to find the sailboat “Jatinga” that would have sailed from Aruba bound for Puerto – Velero.

Despite the adverse climate conditions, the Colombian Navy unit arrived in the emergency area and its highly qualified crew members began the rescue of the couple of spouses, 79 and 49 years old, who were in stable health conditions.

The two occupants of the sailboat received basic first aid, as well as the necessary hydration, to mitigate the shortage of fluids, caused during the time adrift. In the same way the boat was towed to safe dock in Puerto Sailboat.

Source: Colombian NavyTagsBARRANQUILLA COAST GUARDCOLOMBIAN NAVYCOLOMBIAN CARIBBEAN

CommentsMonday, February 3, 2020 By LISELLAPREVIOUSNEXT

im Schlepptau nachts um 1 Uhr, fallen Anker, Aktion dauerte ca 6 Std.
Dank Armada Nacional Colombia sind wir doch noch zum Ziel gekommen

El Comandante

Man hat genau wissen wollen, warum wir nicht gegen Wind und Wellen haben motoren können. Dachten, der Motor wäre zu schwach, doch jetzt wissen wir es genau, die Kuppelung ist defekt !

Am nächsten Tag ist die Armada National nochmals gekommen. Haben Videoaufnahmen und Fotos gemacht, um andere Besatzungen zu schulen.

am sicheren Steg
bei Gottfried und Darja
spannende Geschichte

Waren noch zwei Tage vor Ankern,(38 kn Wind) das Hafenboot stand nicht zur Verfügung, um uns abzuschleppen. Dann morgens um 6 Uhr, erster Versuch um in den Hafen zu kommen. Anker auf aber ohne Motor gegen den noch starken Wind keine Chance. Nochmals eine Nacht vor Anker ,Wind legt nochmals zu. Zweiter Anker klar gemacht, falls es noch stärker wehen sollte.( 40 ) kn. Dann endlich, am nächsten Morgen, Anker auf bei schwachem Wind und mit Rückwärtsgang in den Hafen, der ging natürlich noch bei unserm Saildrive. Wir sind fest und sicher im Hafen: Aufatmen.

Oficina Club Nautico

Jetzt liegen wir schon 4 Tage am Hammersteg, können bei dem momentanen Wind das Schiff nicht verholen. Aber jetzt sind wir Informiert. Es ist Winterzeit und der Passatwind hat hier nun mal die Stärke 7 – 8 Bft. , fast jeden Tag. November bis März.

Blick nach draussen

Hatten nie davon gehört, selber Schuld.! Aber jetzt sind wir fest am Steg und machen das Beste daraus. Puerto Velero ist sehr abgelegen, es fährt nur ein Bus am Morgen nach Barranquilla und einer am Abend zurück

das Restaurant

Hier noch weitere Bilder von Puerto Velero. Der Hafen von Idealisten aus dem Boden gestampft. Es herrscht jetzt noch gähnende Leere, soll aber zur Sommerzeit belebt sein.

die akribisch geflochtene Decke
die Landschaft

organisiert Ersatzteile für Reparatur

Ja unser Problem ist im Moment die Kupplung. die Ersatzteile zwar unterwegs, aber repariert werden muss sie ja auch noch. Wir nutzen die Zeit einmal durch Barranquilla zu laufen. Aber zuerst muss das Schiff aus dem Wasser. Dienstag windstill und ran ans Werk.

harte Arbeit
alles OK Vladimir
die Kupplung
alles schon zerlegt
wie neu
es fehlt nur noch das Wasser

Barranquilla Millionenstadt
die Verkäufer auf der Strasse

Jetzt aber zum Karneval. Natürlich Gottfried und Darja sind mit von der Partie. Außerdem noch ein französisches Ehepaar, Bernadette und Eric. Erst vor ein paar Tagen angekommen.

wir wandern zum Ort des Geschehens.
auf Kölsch : die Jecke
die Häuser, aufwändig geschmückt.
die Schönen
Treffpunkt Cafe
über Touristen ,die Fotos machen, freut man sich

Nach einiger Zeit waren wir am Ziel. Doch schon ein wenig enttäuscht. der Zugang war abgesperrt durch Tische und Stühle und der Eintritt teuer. Haben es dann aufgegeben und ein Taxi genommen für den Heimweg. Wollten sowieso pünktlich Zurücksein, der letzte Bus fährt um 15 Uhr. Natürlich noch eingekehrt und etwas gegessen.

CARTAGENA DE INDIAS

Der Name stammt von der spanischen Stadt Cartagena. Der Zusatz ist gemacht, damit es keine Verwechselungen gibt und weil wir ja hier in den West – Indies sind.

jeder Busfahrer hat seinen eigenen Stil

Dann steht auch der Ausflug nach Cartagena bevor. Zimmer reserviert für drei Tage, in den Bus gestiegen und los geht es. Nach Zweieinhalbstunden waren wir dort. Uns Empfing bei der Fahrt durch die Vorstadt ohrenbetäubend Lärm. Zuerst zum Hotel, hier war Ruhe. Dann mit dem Mini – Buss zum Zentrum. Muss man erlebt haben. Um durch das Gewühl zu kommen, sind fast alle Mittel recht. Man schlängelt sich durch, leben und leben lassen. Kenner sagen, in der Schweiz würde es so keinen Meter weiter gehen. Einige Busse und Taxis haben sogar ein Horn der Ambulanz im Auto. Davon wird gebraucht gemacht. Wenn dann Platz gemacht wird, grosses Gelächter im Bus.

Vorstadt
das schnellste Verkehrsmittel, die Motorräder
Stromausfall, nichts ungewöhnliches!
der Fotograf und sein Model
Stassenverkäuferin
warten auf Touristen
vor dem Tore

der Bischof
Brautjungfern
kleine Pause
Srassenscene
die gewaltige Festung Castillo San Felipe de Barajas
Margrit
Kanonen, dürfen nicht fehlen

Man kann stundenlang durch die Strassen der Altstadt laufen, es gibt immer etwas zu sehen und ist nie langweilig. Habe aber noch nie so viele Taxen gesehen wie in Kolumbien. Eine Taxifahrt, etwa 20 km, ca. 30 Minuten lang, kostet ca 15000 Pesos, gleich 4,3 – Dollar und man kann noch handeln!

Das waren unsere ersten Erlebnisse in Kolumbien. Auch wenn es am Anfang unliebsame Überaschungen gegeben hat,
Jetzt ist alles soweit repariert und wir könnten weiter.
Haben aber mit unserem ehemaligen Nachbar abgemacht, ihn zu besuchen.

Horst und Betty , wir kommen!
Er ist schon vor lager Zeit nach Kolumbien ausgewandert und wohnt jetzt in Cali. Am Dienstag geht es los.

Corona

Es ist natürlich nicht diese CORONA die uns das Leben schwer macht, nein. Also Horst und Betty und alle anderen die auf uns warten, Geduld. Auch Kuba und Jamaika bitte gedulden!

Hier im Hafen Puerto Velero, wo wir festsitzen, zusammen mit zwei anderen Yachten die auch bewohnt sind, soll keine Langeweile aufkommen. Man besucht sich gegenseitig, es gibt Klatsch und Tratsch. In Babylon, vor langer Zeit, wird es auch wohl so gewesen sein. Deutsch, Schweizer Dialekt ,Tiroler Mundart Hochdeutsch und bei Missverständnissen noch englisch Dann lautes Lachen, wenn Schico, dem Brasilianer alles spanisch vorkommt.

Party Time

Hier die Bilder.

Haben gestern zur Paella- Party eingeladen. Bin zwar 4 Stunden in der Küche gestanden, war aber ein voller Erfolg.

Naja,die erste an der Gabel
PAELLA
Gottfried

Chico

Darja ????

Aqui ella es , Darja

2 Comments

  1. Elisabeth Wüst · April 3, 2020 Reply

    Hallo Ihr zwei Lieben
    Das segeln war vielleicht ein Abenteuer. Ich glaube die Wellen waren höher als bei den Azoren. Nachträglich noch die viele Arbeit. Ihr habt ja alles im Griff.
    Immerhin habt ihr Barranquilla noch gesehen, ist ja eine riesige Stadt. Der Carneval ist sehr farbenfroh gefällt mir, auch die schönen Gassen, die Häuser mit den
    Holzbalkone. Toll, dass ihr so gute Seglerfreunde habt und zusammen Cartagena besichtigt habt. Corona hat nun alles überschattet, schade dass ich jetzt nicht
    nach Jamaika und Kuba kommen kann. Corona wird uns wohl noch länger im Griff halten. Passt gut auf Euch auf. Ich hoffe bis bald einmal.

    Ganz liebe Grüsse
    Eliza

    • Dieter Unterhollenberg · April 12, 2020 Reply

      Liebe Margrit, lieber Diablito.
      Ja, wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen.
      Es gehört wohl auch dazu. Mit dem Segelboot unterwegs zu sein, ist ja schon ein Abenteuer.
      Betty und ich hoffen Euch doch noch in Cali begrüssen zu können. Das Gästezimmer steht parat, der Kühlschrank ist voll und zum trinken gibt es auch genug.
      Liebe Nachbaren und Freunde von der Bützackerstrasse, passt gut auf Euch auf.
      Meine Reise zum Bodensee findet wohl dieses Jahr nicht statt. Sehr schade, denn ich vermisse mein Segelboot und die CH.
      Lasst es Euch gut ergehen.
      Liebe Grüsse von Betty, Kerstin und Horst

Schreibe einen Kommentar