US Virgin Islands


die Flagge Amerikas

Flagge USA


aber hier die offizielle Flagge der US Virgin – Islands.

Flagge Amerikanische Jungferninseln


Unsere dreissig Tage auf den BVIs , den Britischen Virgin Islands waren abgelaufen. Haben pünktlich ausklariert und uns nach den USVIs verholt.

Käpten`s Privileg

Haben in St. John einklariert und da schon spät, gleich hinter der grünen Fahrwassertonne auch übernachtet. Das hat dem Park-Ranger gar nicht gefallen. Am frühen Morgen schon die erste Predigt bekommen. Alles ist auf den US Virgin Island Nationalpark, ankern verboten, man muss an den ausgelegten Bojen festmachen. Eine sonst übliche Busse von 75 $ hat er uns erlassen, aber die Bojengebühr von 26 $ haben wir natürlich zahlen müssen. Also aufgepasst.

Cruz Bay St. John
Cruz Bay St. John


Das Einklarieren ging ohne Probleme und zügig über die Bühne zu unserer Erleichterung. Hatte ja in den Blogs vorher mal angetönt, dass wir in Puerto Rico mit unserem Waver Visa kein Einlass bekommen haben. Mit Trick 7, erst mit der Fähre einreisend einen Stempel in den Pass abholen und dann mit dem eigenen Schiff anreisen und einklarieren war dann kein Problem mehr.

Sind dann auch gleich weiter nach St. Thomas, Charlotte Amalie. In der grossen Bucht ist ankern erlaubt.

St. Thomas Harbor – Hassel Island – Water Island

Man fragt sich , warum Charlotte Amalie.?

Haben wir uns auch gefragt, hatten noch nie etwas von den Dänisch – West – Indies gehört.

Yacht Harbour Grande, hier liegen die grossen Privat – Yachten

Hier haben auch die Dänen mitgemischt. Charlotte Amalie war die Hauptstadt von den Dänisch – Westindies . Die Stadt wurde durch den Piraten  Nicolaj Esmit im Jahre 1691 nach Königin Charlotte Amalie (1650–1714), Gemahlin des Königs  Christian V König von Dänemark benannt. Zuvor hieß die Siedlung Christiansfort.  Auch auf den anderen Inseln erinnern noch viele Namen an die dänische Herrschaft.

Die Geschichte der amerikanischen und britischen Jungfern – Inseln ist ein Kampf um Macht und Geld, Zuckerrohr und Sklaven, sowie der Piraterie.

Bis die Dänen 1917 die Inseln an Amerika für 25 Millionen Dollar (48 Tonnen Gold ) verkauft haben, dadurch wurde Charlotte Amalie amerikanisch.

Wandern im alten, gut erhaltenen dänischen Teil der Stadt.

Legislature Building heute
früher Truppenunterkunft der Dänen


Ford Christian 1671


die neunundneunzig Stufen zum mächtigen Wachturm vom Ford Skytsborg
heute als Blackbeard“s Castle bekannt
des in Wales geborene Bartholomew Roberts, alias Blackbeard,
hier hat er der Geschichte nach mit seinen14 Frauen gelebt
der gefürchtete Pirat Blackbeard, wie er erst nach seinem Tode genannt wurde.
Zu Lebzeiten nannte man ihn den schwarzen Bartholomew.
1682 – 1722
was macht man nicht alles für ein Foto
hier soll der König bei seinen Besuchen gewohnt haben
Freiheit
die Kathedrale St Peter und St Paul

Soweit die Geschichte und die Fotos von St. John und St. Thomas Islands

Fortsetzung folgt mit St. Croix, 50 Meilen entfernt am Horizont sichtbar.

St. Croix

Die Insel St. Croix anlaufend, hat sich hartnäckig verteidigt. Hatten geglaubt, könnten die Insel in einem Tag erreichen. Die Windverhältnisse waren anders als gedacht und wir haben aufkreuzen müssen, bekanntermassen verliert man da viel Zeit und so war es auch.

Auf keinen Fall nachts einlaufen heisst es in den Handbüchern. Die Bojen sind konfus gesetzt. Da wir zu spät waren, haben wir mit dem Besan und die ein wenig ausgerollte Genua back gesetzt und uns vor der Küste bei ruhigem Wetter treiben lassen. Die Nachtruhe war uns sicher. Bei Tageslicht den Kurs abgesetzt zum Einlaufen bei Tonne 1. Die Backen zusammen geklemmt denn trotz Plotter sind wir ins Schwitzen gekommen. Boje um Boje abgehakt, rund um Riffe und kein eindeutiger Kurs, aber welche Boje nehmen?

Es scheint alles deutlich zu sein. Doch aus zwei Meter Augenhöhe überschneiden sich die Bojen und dann wird es sehr konfus. Haben auch schon andere gesagt, die aufgelaufen sind

Haben es natürlich geschafft bis zum Ankerplatz, aber bei Nacht?

Fallen Anker auf 5m Tiefe und rundherum brechende Wellen an der Riffkante.

Auch nachts gut hörbar, aber man liegt sicher!

Durch das Städtchen gelaufen, die dänische Vergangenheit noch überall sichtbar. Man ist aber auch bemüht, es zu erhalten.

Blick auf Protestant Cay
das ehemalige Zollhaus
man lese den Text und Staune.
die königlichen Bediensteten.

Von St Croix segeln wir nach der kleinen Insel Buck Island. Die noch am besten erhaltene Unterwasserwelt der Karibik. John F. Kennedy sei Dank.

Seit 1961 unter Naturschutz. Leider hatten wir unruhiges Wetter und das Schnorcheln war anstrengend. Also keine so guten Fotos.

Buck Island
über und unter der Wasserlinie



Die Elchhornkoralle
Die Korallen bieten Schutz

Nach 3 Tagen Weiterfahrt nach Frederiksted, auch hier pflegt man die dänische Vergangenheit. Hier können auch die grossen Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Frederiksted, die Uferpromenade
Ruf nach Freiheit


Am Tage unserer Abreise beim Zoll ausklariert und den Taxifahrer gebeten mit uns noch eine Besichtigungstour zu machen. Der Preis war moderat und los geht es. Haben die Tour durch den Regenwald gewählt und über die Grösse und das Alter der Mahagoni – Bäume gestaunt. Die dicke der Stämme und das Alter waren doch erstaunlich. Nur die Baumhöhe war beschnitten, der Hurricane wegen. Sind wohl heute stärker als noch vor hundert Jahren!

Tamarind Tree
die Früchte der Bäume
links und rechts über 300 jährige Mahagonibäume
durch den Regenwald

Ja und dann haben wir auch gesehen woher der damalige Reichtum kam.

Zuckerrohr

Von den Plantagen sieht man nicht mehr viel. Um so beeindruckender aber die ehemaligen Herrenhäuser. Hier ein paar Bilder wie es damals ausgesehen hat.

„Watch House“ Kleinkinder Betreuungsstätte
die vielen Fenster waren eine natürliche Klimaanlage.Sie wurden bei Bedarf einfach geöffnet


das ehemalige Herrenhaus der „Petersen
ein imposantes Anwesen
die Windmühlen sind leider zerfallen
das Zuckerrohr
ist imer noch hier zu Hause
die gewaltigen Pressen
Die spezielle Inseblume.

Noch ein paar farbige Bilder von der Unterwasserwelt
an der Pier der Kreuzfahrschiffe.
Es ist keine Malerei, es sind lebende Pflanzen.
Sauberes Wasser, Sonnenschein und die Schöpfung läuft auf Hochtouren in aller Vielfalt.




die Meeresschildkröten
fotografiert von Margrit


Für uns heisst es nun wieder Anker auf mit Ziel Puerto Rico.

Aber das ist eine andere Story.

Virgin Islands

Die britischen Jungferninseln, englisch “ British Virgin Islands “ sind ein britisches Überseegebiet in der Karibik mit wechselvoller Geschichte. Sie umfassen 60 Inseln und Riffs am nördlichen Ende des Inselbogens der kleinen Antillen. (Wikipedia)

VIGILANTE Aufgepasst, Wachsam.

Die vier Hauptinseln sind Anegada, Jost van Dyke, Tortola und Virgin Gorda. Die Hauptstadt ist Road Town auf Tortola. Ausser Anegada sind die Inseln vulkanischen Ursprungs und bergig. Es war bekanntlich ein langer Weg für uns nach den BVIs. Haben eigentlich einen Stop machen wollen in Puerto Rico. Hatten aber das falsche Visum, also kein Einlass in Amerika. Die Dame der Emigration war sehr nett, hatten zwei Stunden Zeit Puerto Rico zu verlassen. Man muss wissen, ohne gültiges Visum kann es grossen Ärger geben und ebenso hohe Bussen.

Sind also Tag und Nacht gesegelt und motort gegen einen östlichen Passatwind und hohen Wellen. Dann kein Diesel mehr, das hatten wir kommen sehen. Also am späten Nachmittag in eine Bucht gesegelt und das Dinghi klar gemacht. An Land gefragt wo die nächste Tankstelle mit Diesel währe. Die war weit weg, Amerikaner fahren mit Benzin.

Ein gute Seele, spanisch sprechend, hat geholfen. Ist viermal mit mir zur Tankstelle und haben so 100 l Diesel an Bord gehabt. Natürlich auch ein wenig über Politik gesprochen. Er war vom D. Trump so begeistert, das ich ihn innerlich Donald getauft habe. Man weiss, das die Puertoricaner die ersten sind , die zur Wahl gehen.

Eine Flasche Rum hat den Besitzer gewechselt und sind am frühen Morgen weiter, ausgeschlafen. Dann hat es weniger Wind und Wellen bis wir aufkreuzend in Jost van Dyke endlich sagen konnten:

Achtung, fallen Anker!

Ansteuerung Jost van Dyke
Dinghi on the Beach

Erfolgreiche Fischer

Man war nicht erfreut über Irma, als sie das Gotteshaus besuchte

eine bunte Kulisse

Die Polizeistation und Zoll, auch hier war Irma zu Besuch

Wir sind ein paar Tage hier geblieben auf Jost van Dyke, nachdem wir einklariert hatten. Die letzten Segeltage von Puerto Rico nach Jost van Dyke sind nicht spurlos vorüber gegangen.

die Persönlichkeit und Legende der der Insel
Foxi

Zum Ausruhen war die Insel genau das Richtige. Sind allerdings an der Boje gehangen, was ein paar Dollar extra gekostet hat. Zum einen, schlecht haltender Ankergrund und zum anderen die Hydraulik der Ankerwinsche ist defekt, die O- Ringe.

Sind dann weiter nach Road Town, Hauptstadt der Insel Tortola, also der Schildkröten – Insel. Ziel mancher Kreuzfahrtschiffe, obwohl nebenbei bemerkt, es nicht so viel zu sehen gibt.

Tortola

Für Yachten sieht es etwas anders aus, die Inseln sind alle in Sichtweite und es gibt viele Buchten zum Ankern und Schnorcheln.

die vier markanten Felsen “ the Indiens“
hier ist schnorcheln spannend
Entspannt zum Schnorcheln
Spielzeug für die Kinder, muss auch sein. In diesem Flamingo gibt es Platz für 6 Personen und der Vogel hat einen eigenen Anker!
nach all der Anstrengung noch der berühmte Painkiller.
hier das Rezept:
Der Painkiller ist eine Mischung von Pusser“s Navy Rum, 4 Teile Annanassaft 1 Teil Kokoscrem und 1 Teil Orangensaft. Sie haben natürlich die Wahl zwischen Painkiller Nr.2, 3 und 4. Gemeint sind damit die Anteile Rum .Wohl bekomm“s.
,Das Oberhaupt der Insel.

Die ersten Eindrücke von den BVIs, weitere folgen.

Virgin Gorda, die dicke Jungfrau, wie Kolumbus den Teil der Insel nannte. Haben uns nicht erklären können, warum?

Hier „the Bath „



diese Koralle lebt noch



der Totenkopf – Stein




man erreicht den Strand nur schwimmend,
eine enorme Brandung.



Dominikanische Republik

Von Aruba aus sind es unter Segel drei Tage und natürlich auch drei Nächte, ca. 400 Seemeilen. Es geht nach Norden, mit dem Trade – Wind aus dem östlichen Quadranten, eine angenehme Überfahrt, wie wir dachten. Doch wie das Leben so spielt, hatten wir am Anfang etwelche Mühe. Der Wind kam sonst woher aus der hellen Mondnacht, doch nie aus Osten. Doch mit der Morgenröte wurde es dann besser und Jatinga rauscht zügig Richtung Dom. Rep. wie die Insel auch genannt wird.

Der neue Tag.
Die Insel Hispaniola, Dominikanische Republik in Sichtweite mit Hauptstadt Santo Domingo, vom Schiff aus gesehen.
Die Flagge der Dominikanischen Republik weisst eine Eigenart auf, Es ist die einzige Nationale Flagge auf der Welt mit einer Bibel.
Flussaufwärts ein kleiner Hafen
Marina “ Bartolome Colon“
alte Stadtmauern noch zu Kolumbus Zeiten
Der Palast des Präsidenten, Sitz der Regierung.
Aus alter Zeit, der Palast von Diego Colon
Alcázar de Colón
Strassenszenen

Das Museum der Künste
Die Strassen sind belebt und bunt, sowie laut.
……… und er ist Allgegenwärtig
Grossadmiral Christoph Kolumbus

Don Bartolome Colon, Bruder von Kolumbus
Die erste Kathedrale der Neuen Welt
Catedral Santa Maria de la Encarnación
Die Prachtstrasse der historischen Altstadt
EL Conde
Die Tochter kommt
zur Geburtstagsfeier

In der Höhle “ Los Tres Ojochs“




Ganz in der Nähe findet man “ EL FARO „

Ein gewaltiges Museum, Kolumbus zu Ehren und der bereisten Länder.


Die letzte Ruhestätte

Playa Boca Chica mit dem Taxi

Taxi Driver Richard


Von unserm Hafen Bartolome Colon gestartet Richtung Osten, haben wir einen Stop geplant zum Tanken und um das Ressort Casa de Campo anzuschauen. Die größte Feriensiedlung der Insel. Um nach dem Tanken am Kai festmachen zu können, braucht es eine Bewilligung. Der Vize – Hafenmeister mit zwei Securitasmänner in Begleitung erscheinen. Die Erklärung:

Hoher Sicherheitsstandart!

Der Hafen nur halbvoll, aber alle Liegeplätze verkauft. Die dürfen nicht vermietet werden. Die Amis!!

Ein Stopp in Casa de Campo

Der Einkauf wird von einem Boy zum Boot gebracht.

Kaffeepause

Hier schon unser nächstes Ziel: Bayahibe

Wir sind in Bayahibe

Bayahibe, ein Fischerdorf, doch mit der Ruhe ist es hier vorbei.

Ein Hot Spot. Ganze Busladungen Urlauber werden hier ausgeladen, morgens um 10.Uhr und sofort auf riesige Katamarane verladen. Die werden dann unter ohrenbetäubender Musik Richtung Saona verschifft, eine Palmen- Insel in Sichtweite, ein Naturpark!!!

Dort steigen alle aus. Nehmen im knietiefen Wasser einen Drink, liegen anschliessent in der Sonne bis zum Essen und dann geht es zurück. die Musik noch lauter.

Nur zwei der Boote!

Doch tagsüber ist es hier ruhig. Man kann hier einen Kaffee trinken, das Dorf anschauen, oder in aller Ruhe mit den Einheimischen plaudern.

das älteste Haus

SAONA

Auch wir sind zur Palmeninsel gesegelt. Haben uns ein Despacho geholt, Bewilligung, und einen Besuch gemacht beim Kommandanten der Armada.

in Begleitung
Ankunft auf der Insel Saona am 11.01. um 17 Uhr
Das Paradies, so sagen die Einheimischen,
eine Palmeninsel sagen wir, aber beides ist wohl richtig.
nicht so einfach

Verlaufen: Ruth und Lucas vom Bodensee
Am Stacheldrahtzaun hält die Wäsche auch ohne Klammern!
Der Dorfladen
Die Schöne mit der Kokosnuss.
Die Touristen aus der Schweiz mit dem Kommandanten der Armada und dem Dorfarzt im Gespräch.

Das Dorfleben,

200 Leute wohnen hier, ein Pfarrer, ein Arzt und der Kommandant der Armada, Chef der Marine vor Ort. Es hat somit tiefere Einblicke in die Struktur der Gesellschaft gegeben

Der Halbedelstein “ Larimar “ ist nur auf Hispaniola zu finden.
Hier ist eine Sammelstation der selten gewordenen Leder – Schildkröten, sorgsam bewacht und behütet. Eine Eigenart macht sie anfällig, sie bleiben nach dem schlüpfen noch ein bis zwei Tage in der Nähe vom Nest, statt direkt ins Wasser, eine sichere Beute der Möven.
Noch ein paar Tage, dann geht es auf die grosse Reise.
Der Chef Negri
Auch wir sind hier zu Hause
Die Souvenierverkäuferin Mireya

Eingeladen von Mireya zum Kaffe, man schaue die Bilder wie man dort wohnt. Aber überall fröhliche Gesichter.

Danke für die Einladung Mireya
Hasta Pronto Adiós
der Ankerplatz am Horizont Las Palmillas
Mit dem Dinghi bald zwei Seemeilen
Adios Saona

Sandra ist wieder zu Hause in England, Ferien gehen schnell vorüber. Leider.

Bis bald, Mum & Dad.



Aruba

Aruba, die kleinste Insel der Niederländischen Antillen, den sogenanten ABC Inseln, Aruba, Bonaire und Curaçao. Diese Insel war unser letztes Ziel.

Der Grund , von hier aus hat man die besten Möglichkeiten weiter nach Norden zu Segeln.

Die Flagge Arubas wurde offiziell zusammen mit der Nationalhymne:

ARUBA DUSHI TERA

am 18. März 1976 eingeführt. Dieser Tag wurde gewählt, weil am 18. März 1948 die Niederlande das Recht Arubas akzeptierten, den Status eines Landes im Königreich der Niederlande zu wählen.

Der Trade- Wind, aus dem Osten kommend, hat Kraft, bläst er doch mit 5 – 7 Bft. Jeden Tag, da muss der Anker halten. Das wird immer eine nasse Angelegenheit mit dem Dinghi an Land zu fahren und auch wieder zurück.

Meistens in Badehose und an Land schnell die Kleider gewechselt, ja so geht das. Das Stadtbild ist amerikanisch geprägt. Viele der Touristen, die mit dem Kreuzfahrtschiff kommen , sind Amerikaner.

Nach dem Einklarieren und der Imigration, zum Ankerplatz, nur 2mtr. Wassertiefe, aber man braucht viel Kette.

Man spricht Englisch, Papamientu, Niederländisch und Spanisch. Immer eine spannende Angelegenheit. An der Aussprache muss man sich erst gewöhnen und braucht einige Zeit, bis alles verstanden wird.

Vielleicht deshalb viele der Häuser im Disney – Land – Stil. X Tausend Kreuzfahrer werden jährlich aus – und wieder eingeladen. Die Einheimischen tragen es mit Fassung.


Das Parlament
Am Eagle Beach

Die Strassen von Aruba

Königin Wilhelmina zum Gedenken
Kunst am Bau
Die Tramstation von Aruba
die Shopping- Meile am Hafen
Hier im Hotel wird man mit dem Wassertaxi gebracht und abgeholt.
HAPPY – HOUR. Ein Drink bestellen und bezahlen und zwei bekommen!


Auf ein Wiedersehen in der Dominikanischen Republik.

Bonaire – Niederländische Antillen. —– wir sind Holland !

                                                             

 

Wir sind Holland, dass waren die Worte des Hafenmeisters von Harbour Village Marina beim Einchecken.

Unser Einwand, Curaçao ist auch Holland, lies er nicht gelten. Nein, dass sind Ausländer. Bonaire gehört als besondere Gemeinde direkt zum Land der Niederlande.

Wo er Recht hat , hat er Recht!

Bei der Imigration hat man es auch gesehen. Sie nennen sich „Koninklijke Marechaussee“ !!!

Wurden 1814 von König Wilhelm l. gegründet, nach französischem Vorbild. Obwohl sie militärisch organisiert sind, verzichtete der König auf den Namen „Gendarmerie. Der Grund; die Besatzungszeit unter Napoleon Bonaparte.

Erfüllen aber vorwiegend zivile Aufgaben, wie die Überwachung der Staatsgrenzen. Soweit,
„Wir sind Holland.

Man bezahlt allerdings hier mit US Dollar, in Curaçao dagegen mit niederländischem Florin!

Für uns war es wichtiger, nach drei Tagen den Hafen verlassen zu können. Es sind Bojen freigeworden, nur 10.-$ am Tag. Bekanntlich ist hier Ankerverbot!  Wie ich schon mal geschrieben habe, beim ersten Besuch war ja alles besetzt, Bojen sowie die Hafenplätze.

Jetzt sind wir hier in Bonaire an der Boje.

Nun aber Kralendijk, Hauptstadt von Bonaire, die zweitgröste der ABC Inseln. Kralendijk, eine Verballhornung des Namens Koralendijk, also Korallenteich. Die Insel gibt sich von aussen gesehen schlicht, nicht so bunt wie in Curaçao, hat aber durchaus ihren Charm.

Hier Bilder der Stadt,

 

 

 

Simon Bolivar

 

 

Restaurant am Wasser

Wandmalerei

 

Unser erster Besuch galt der Eselfarm.

Sie warten geduldig auf Besucher und Futter.

 

Die ehemahligen Nutztiere wurden nicht mehr gebraucht und ihrem  Schicksal überlassen. Krank oder durch Autos angefahren hat eine tierliebende Holländerin sich ihrer angenommen.

Mittlerweile sind es fast 400, die auf der Farm eine Bleibe gefunden haben.

Eine karge Landschaft

 

 

Soweit die Eselfarm.

Mit dem Jeep machten wir noch einen Ausflug in den Nationalpark. Vorbei an der ältesten Siedlung Rincon, was Winkel bedeutet.

 

 

 

Die Landschaft um Rincon

 

dann der Nationalpark, hier haben die Elemente die Natur geformt.

 

ehemaliger Leuchtturm 1903

 

 

der Rachen des Krokodils

Vorbeiziehende Hurrikane, tektonische Gewalt wie Erdbeben aus dem nahen Venezuela  und daraus entstandene gewaltige Tsunami haben hier ihre Spuren hinterlassen.

Daraus auch entstanden ein Paradies für Taucher und Schnorchler.

Wayaka Beach

aufgenommen mit unserer GO- PRO im glasklarem Wasser

 

Eine weitere Erkundung der Insel mit dem Fahrrad stand an.  Wie der Verleiher sagte,

“ Original Niederländisch. Hatten wir als Kenner der Niederlande natürlich schon längst gesehen.

Wie immer auch, sie fahren sich leicht, mit 8 Gängen. Die Insel ist hügelig!

 

 

Kilometerlange Sandstrände sucht man hier vergebens, nur Überreste von Korallen bedecken den Strand.

 

auch Iguane sind hier zu Hause.

 

die Steinhöhlen “ Tolo.

 

                                                              ****************************

Auch Klein Bonaire muss man gesehen haben. Sind mit dem Wassertaxi gefahren.. Nur ca. 2 Meilen vom Festland entfernt liegt die Insel. Auch hier Naturschutzgebiet. Die Insel wurde einer Privatperson abgekauft für x Millionen Dollar,  mit der Auflage als Naturpark zu belassen.

Man sieht es.

Nester der Meeresschildkröten.

 

 

und unübersehbar, feiner weisser Sand!

und klares Wasser zum schnorcheln.

Damit haben wir für uns die Insel Bonaire entdeckt!

ALEXANDER

un dia ku ALEXANDER : semper nos mente.


 

 

 

 

 

 

 

Das Sklavenmuseum

Die Sklaven erhielten oftmals den Nachnahme des Kapitäns der sie gebracht hat.

Alexander Meyer.

 

Die ehemalige Plantage, heute wieder Wildnis

Urgrossvater von Alexander, Horacio Hoyer

Bild eines Sklaven

Die Häuser der Sklaven

Der Anführer des Sklaven- Aufstandes  Tula 1795 zu Tode gefoltert.

 

……. weiter Richtung Westpunt

 

 

                                                                             MASHA DANKI

 

Die Rahsegler sind da ; Bon Bini in Curaçao

4 Mast Schoner- Bark     ESMERALDA  Chile

 

 

 

Bark    SIMON BOLIVAR  Venezuela

 

 

 

 

U.S. COAST GUARD    EAGLE      EX  Gorch Fock der Reichsmarine

 

 

 

 

 

Portugal    Bark  SAGRES

MEXIKO

 

 

 

 

 

 

Brasilien     3 Mast  Vollschiff     Cisne Branco    Weisser Schwan

Kolumbien    Bark  GLORIA

Bis bald ,  Adios,  hasta luego,  tot ziens ,  bye bye, até breve,  à bientôt .

 

 

St. Kitts & Nevis

Beitrag erstellt von Margrit mit Fotos.

 

                                                                       Oh Land of Beauty

Auch dieser Inselstaat hat eine leidvolle Geschichte hinter sich.  Schon bevor Christoph Kolumbus auf seiner 2. Reise 1493 die Inseln entdeckte, verdrängten sich die Völker stetig.

Im 17 Jahrhundert waren es dann die Briten, Franzosen und Spanier. Die Schlachten um die lukrative Zuckerkolonie sicherten sich endgültig 1783 die Briten. Verdeidigung war noch Jahrzente nötig.   Ab 1967 wurde St.Kitts, Nevis und Anquilla, das damals noch dazugehörte, autonom.          1983 Monarchie, Staatsoberhaupt ? natürlich Königin Elisabeth II.  Amtssprache ist englisch. 

Britisches Rechtssystem wie auf allen anderen britischen Inseln, ausser das Gesetz der Todesstrafe. Hohe Kriminalität und höchste  Tötungsdelikte veranlasste die Regierung die Todesstrafe wieder vollstrecken zu lassen, als Abschreckung. Ein Urteil wurde vollzogen, allen anderen Einsprüchen wurde stattgegeben.

Auch heute noch gilt St.Kitts & Nevis als gefährlich. Wohlhabende schützen Haus und Besitz. Sei es mit Mauern, Gittern wie auch mit Hunden. Betriebe, Banken haben stets einen Wachmann mit Funk vor der Türe.

Bis 1970 war Zuckeranbau und Verarbeitung der wichtigster Wirtschaftszweig, dann kam die grosse Krise. Tourismus ist angesagt, das reicht aber bei weitem nicht, die grosse Arbeitslosigkeit zu senken.

Zum ersten Mal in der Karibik sehen wir hier auch betrunkene, bettelnde, lärmende ab und an traurige am Boden sitzende armselige Leute. Am Fährhafen an den Kneipen ganze Tische leerer Bierflaschen, rundherum Betrunkene. Zwischendurch ein Tisch mit friedlichen Domino Spielern. Ein paar hundert Meter weiter scheint alles friedlich und geordnet, Juweliere, Boutiquen, Restaurant, vor allem natürlich für die Kreuzfahrt Gäste.

Geplant war  Anker hoch morgens früh, nachdem wir aber am Tag vorher  mit unserem Dinghi vom Ankerplatz zum Jolly Harbour tuckerten haben wir beim festmachen von der nahen Bank schweizerdeutsche Worte aufgeschnappt und schon waren wir im Gespräch. Sie  haben sich sehr für die Schifffahrt interessiert, Dieter konnte ihnen vieles erklären über Ausrüstung Motor, Kurs abstecken, Seemannschaft etc. Unser Verlauf der Seereise  in Kurzform aufgezählt  von Inseln und Länder erzählt. Auch bekamen wir von Ihnen interessantes zu hören, nicht das Wasser sondern die Luft ist sein Element.  Fliegen ist seine Passion. Ein Oldtimer Bus selber restauriert, mit dem sie schöne Fahrten unternahmen das hat uns gleichermassen fasziniert. Haben uns also richtig gut unterhalten.

Letztendlich standen wir mit unseren leeren Benzinkanister an der Tankstelle vor geschlossener Tür. Die machen aber auch so früh zu.. Nun ja dann eben kein Benzin. Dann wollen wir  doch lieber mit Benzin fürs Dinghi und den Wassermacher losfahren.  Man weiss ja nie welche Strecken und welche Bedingungen man vorfindet, bei Gegenwind und Wellen wird es schwierig mit Paddeln, wenn nicht gar unmöglich. Ausklariert haben wir schon, haben also 24 Stunden Zeit Antigua zu verlassen. 

Wir entschliessen uns für einen schönen angenehmen Nachttörn, zumal auch der Mond uns sicher   begleiten wird. So bleibt viel Zeit doch noch Benzin zu holen. Um 15h30 ziehen wir den Anker hoch, aus dem wie ich immer sage Gletscherwasser, kein Gletscher weit und breit aber seichtes Wasser mit viel Sand. So wird aus sonst türkisblauem Wasser diese Mischung. Der Anker liegt nur in etwa 1m50 Tiefe. Ausserhalb vom Fahrwasser bis weit nach draussen ist es auch nicht viel tiefer, so ankern viele Schiffe noch 2-3 Meilen vor der Hafeneinfahrt.

Unser nächstes Ziel Basseterre auf St Kitts. 

 

Beaufort 5, Segel werden gesetzt, Gross wie so oft mit 2 Reffs später kommt noch der Besan dazu.  So wirds auch nicht brenzlig wenn der Wind ganz schnell zunimmt. Wir geniessen es mit Kaffee und Kuchen im Cockpit zu sitzen, und lassen Jatinga mit 5 Knoten durch die Wellen ziehen. Wind kommt immer mehr von achtern, wir schaukeln mal links mal rechts bleiben aber schön auf unserer Kurslinie. Wir sind zu schnell, berechnen die Ankunft neu. Nach und nach verkleinern wir unsere Segel. Ansonsten kommen wir noch vor Tagesanbruch an, das vermeiden wir eigentlich immer wenn es in ein uns unbekanntes Gebiet geht. Die immer stärker und queren Wellen, bringen mich dazu den Menueplan zu ändern. Anstelle einer  bunten  Gemüseplatte  gibt’s ein Birchermüesli. Im Moment plagen mich noch immer Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen …und ganz schlimm ist es mit dem linken Arm. Da fühlt man sich ganz unsicher, kann mich also nicht, wenn nötig bei dem hin und her tanzendem Schiff schnell mal festhalten,  womöglich in der anderen Hand eine heisse Pfanne jonglierend. Kein Problem Mein Skipper isst, was er bekommt.

Nach einigen kurzen Wachwechseln, für mich etwas längere und nur mit Genua 1/4 ausgerollt mit 2,5  Knoten Speed den  Ankerplatz erreicht. Mein Skipper vorne am Anker, ich am Steuer, die Sonne kommt  grad über den Berg, es ist 6 Uhr  23. März, eine ganz wunderbare Stimmung ist das, gut hab ich meinen Fotoapparat in Griffnähe, Niedergang in Eile runter liegt nicht drin, nebenbei fotografieren, auch nicht einfach,…vorwärts, rückwärts, nach backbord, Gas geben im Leerlauf,  mehr nach Backbord, geradeaus Ohren gespitzt, nachfragen und und und, aber Fotos sind im Kasten, hoffentlich auch brauchbar.

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind nicht die einzigen, 4 Kreuzfahrschiffe sind im Anzug, 2 Ankern in unsere Nähe die andern docken im Hafen an.

8h30 sind wir schon im Office von Imigration. Schiff und Personaldaten zur Abwechslung mal wieder von Hand ausfüllen, mit dem Vermerk ich soll feste drücken beim schreiben, Kohlepapier schon fast blank.   Die 2 fülligen Damen etwas mismutig kontrollieren, zwischendurch spähen sie vom Balkon auf den Anlegesteg der Tenderboote die immer mehr Gäste an Land bringen. Dieter macht ein paar Spässchen mit dem kleinen Sohn der Beamtin, und schon sind die Frauen viel netter. Meine Frage zu Beginn einklarieren und ausklarieren am gleichen Tag, verneinte Sie, jetzt geht es doch..  Käpt’n  unterschreibt, bezahlt 30 Ostkaribische $ Einklarieren und Ausklarieren in nur einem Beamten Marathon. Unten im Hafengelände noch mehr Betrieb, mit ausbooten der Kreuzfahrgäste. Ausserhalb der Securityzone werden auch wir bestürmt von unzähligen Anbietern für Inselrundfahrten. Haben wir eigentlich vor, aber nicht heute. Wir müssen ja noch zum Zoll im Porto Zante dem eigentlichen Kreuzfahrthafen. Hier um uns herum wieder Touristen, scharenweise strömen noch hunderte aus dem dem Bauch der 2 ganz Grossen die am Pier liegen.

Durch die Sicherheitszone durch ins Büro mit einer so hohen Theke, wir sehen nur Haare, einer streckt sich gewaltig nimmt unsere Formulare und Pässe, fragt nach  unserm Vorrat…. 3 Flaschen Wein 2x Rhum…., Abgestempelt, Erledigt, abgehakt, wir holen uns erste Eindrücke von der Stadt. Kaufen eine Gastland Flagge, konnten nirgends vorher eine finden. Normalerweise wird sie hochgezogen mit der gelben Q Flagge, bevor wir ins Hoheitsgebiet des jeweiligen Landes kommen.

Trinken Kaffee, lassen uns jetzt beraten, für die Tour, damit wir der netten Dame nicht durch die Lappen gehen, will sie uns gleich festhalten, wir aber bleiben dabei, morgen ist es besser für uns. Merken uns den Sammelplatz. Was für ein Pech aber auch, nicht nur für sie, nein auch für uns. Der Ankerplatz ist bekannt dafür dass Schwell aufkommt, wenn Wind von Ost ein paar Striche mehr südlich dreht, nehmen wir auch in Kauf, erst Inselrundfahrt dann  zur Whitehouse Bay, da soll es ruhiger sein, und auch schön zum schnorcheln. Die Nacht war so was von unangenehm, Jatinga rollt hin und her, auf und ab, fast kein Schlaf gefunden, müde stehen wir auf frühstücken, Kaffetassen fest in der Hand, dieser Schwell… Besser haben es die Crew von Yuana dem Schweizerboot gemacht, sind nach dem einklarieren wieder gegen Süden. Gut, rein ins Dinghi an Land, die Stadt zeigt sich total anders als gestern, fast menschenleer, keine Kreuzfahrtschiffe keine aufdringlichen Taxifahrer. Einen haben wir aufgespürt, wir sind aber nur zu zweit, er will dass wir mindestens für 4 Personen bezahlen, machen wir aber nicht, kleiner Einkaufsbummel nur für mich und jede Menge Verkaufspersonal. Wird mir zu anstrengend. Restaurant mit Wifi suchen, im Schatten sitzen, etwas trinken, das machen wir jetzt.

 

 

Jetzt sind wir bereit den Plan umzudrehen. Steuern Whitehouse Bay an. 13Uhr der Anker fällt bei   6m tiefem klaren Wasser. Verbringen da 2 schöne Tage mit Schnorcheln, fahren mit unsrem Bötchen zur nahen Ballast Bay schauen uns den 2015 neu eröffneten neuen Christopher Harbour an.  Liegt sehr geschützt, im Great Salt Point Lake. In der Werbung heisst es, wird Caribbean’s newest Superyacht Marina und Village sein. Der Erbauer und Inhaber hat so wie wir gehört haben sozusagen die ganze Umgebung dem Staat abgekauft. Einen Durchbruch von Ballast Bay zum Salzsee, also einen Kanal ausheben lassen.  Sieht für uns noch sehr steril und leer aus. In den noblen Boutiquen würde ich nichts finden, jenseits des Erlaubten, war aber doch interessant, die Anlage mal zu sehen

 

Am letzen Abend in der Bucht, wollen wir mal den Sundowner in der super tollen Salt Plage Bar mit Live Musik einnehmen. Geniessen unseren Drink in cooler Atmosphäre, unsere Jatinga im Visier im Abendlicht.

 

 

Versehen mit einem gelb leuchtendem Papierarmband steigen wir in den offenen Bus und los geht’s. Rasant vorbei am Circle,  Independece Square, an diesem Platz war bekanntlich früher der Sklavenmarkt, weiter im dichten Verkehr durch die Innenstadt. Am Kriegsdenkmal vorbei, kein Foto möglich, zu schnell, noch schneller weil ohne Kurven geht’s am Nistplatz vorbei, mit Hunderten der Vögel genannt, Egrets.

 

  im Park entdeckt.

 

Weiter an der Westküste, also dem karibischen Meer, rechts das Gebirge. Vorbei auch die zum Weltkulturerbe gehörende Festung am  Brimstone Hill. Fort George die im 18 Jahrhundert in fast 100 Jahren erbaut wurde von Sklaven. Schwer verdauliche Vergangenheit. Schade dieses historische Bauwerke hätte ich gerne von oben gesehen, Aufstieg zu steil, für die derzeitige Vefassung.

 

Weiter an einem ehemaligen Herrschafts Sitz, mit ehemals Zuckerplantagen,  jetzt eine Batik – Fabrik mit einem wunderbaren Garten.  Sagenhafter Anblick, der Assam Baum, hat sage und schreibe all den Stürmen und Hurrikane seit 400 Jahren standgehalten, wir sehen sonst so viele  geknickte Bäume und Palmen aller Art.

Noch ein Highlite dieser Tour, weiter bergwärts  erreichen wir Rommney Manor Sugar Plantation Wingfield Estate,  gegründet von einem ehemaligen Präsidenten,A dem 3. der USA, Thomas Jefferson. Einige Fetzen der Erklärung haben wir verstanden den Rest hab ich mir gegoogelt, unser waghalsiger Driver und Fremdenführer in einem, und mit  Sprachfehler. Nun stehen wir also vor oder in den Ruinen der einst blühenden Vergangenheit. Auf den ehemaligen Plantagen wächst nur noch wilder Zuckerrohr. Dekorative antike Rhumfässer  sind auch noch da.

 

 

 

 

 

Unser Gefährt geparkt an sehr abschüssiger Stelle am Anfang vom Regenwald, froh wieder heil auf der holprigen engen Strasse und  geschüttelt, rasen wir hinunter zur Küstenstrasse auf die  Ostseite der Insel zum nächsten Höhepunkt. Zur linken also der Atlantik, Ziel Timothy Hill. Ein fantastischer Ausblick, einzigartig, mit einem Blick erfassen wir links das Karibische Meer, rechts den Atlantik. 

 

Zurück mit vielen Eindrücken der kleinen Insel. Hunger in der sogenannten Foodecke gestillt

Trommeln und Gesang lockten uns in die Hauptgasse. Da sind sie also die Yoko-Jumbies. Volkskultur, normalerweise vollführen sie ihre Tänze während der Weihnachtszeit.

. 

Angelaufen wurde die Insel am 22.3 bis 27.3 2018

 

 

 

 

 

St.- Martin —- St-Maarten

St. Martin, eine hügelige Insel im Norden der kleinen Antillen. Damit gehört die Insel zu der Gruppe der Inseln über dem Wind.

Auch diese Insel von Ch. Kolumbus entdeckt,  am 11 November 1492,  dem Namenstag des heiligen St.Martin. Der Geschichte nach hat er die Insel aber nie betreten.

Der nördliche Teil, etwas grösser, ist französisches Überseegebiet, der südliche Teil ist das autonome Land Sint Maarten im Königreich der Niederlande

 

                                                                   FLAGGE  der Niederlande mit Wappen

 

Die kleine Insel hat eine wechselvolle Geschichte, nur kurz;

Als die Niederländer die letzten Spanier vertrieben hatten, kamen auch die Franzosen wieder zurück und  die Insel wurde neu aufgeteilt. Seit 1648 leben sie nun friedlich nebeneinander. Die Welt sollte wissen, wie es auch ohne Krieg geht!

Hier die charmante Story:

…………man war dann zivilisiert genug, wegen der Aufteilung oder um den Besitz der Insel nicht zu streiten.
Also, ein Franzose mit einer Flasche Wein bewaffnet, startet im Norden, im Süden ein Niederländer mit einer Flasche Gin, er meinte zwar es ist Wasser!!
Man lief die Küste entlang, der Franzose von Norden nach Süden, der Holländer von Süden nach Norden und dort wo man sich traf, sollte die Grenze sein. Der Franzose war offensichtlich etwas schneller unterwegs als der Niederländer mit seiner Ginflasche. Daher ist der französische Teil etwas grösser als der niederländische Teil.

Allerdings historisch nicht bestätigt!

Seit 1648 leben sie nun friedlich nebeneinander.

                                                                     Französische Flagge, wie man sie kennt.

Französische Flagge
Die Insel war wichtig für die Niederländer in früheren Zeiten für die Salzgewinnung. Sie siedelten deshalb im Süden der Insel.
St Martin war erfolgreich in der Salzgewinnung sowie im Zuckerrohranbau.
Nach dem Zusammenbruch des Zuckermarktes begann die Talfahrt. Es dauerte  dauerte lange und man überlegte sich einiges, was machen. Die Insel wurde dann zollfrei und der Aufstieg begann.
Ob ein Sack Nägel aus den USA oder eine Tasche voll mit Diamanten aus Südafrika, heute ist die gesamte Einfuhr zollfrei.

Marigot Baie, vom Fort Louis aus gesehen

Fort Louis

kein Tourist, Iguane vert, kann bis 1,50 m und 5 kg schwer werden.

 

 

Der Gemüse – Obst – und Fischmarkt, leider noch nicht wieder eröffnet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrung der Marktfrauen

die Schäden zu gross

die Strassen von St. Martin, Bilder

Stadthaus

aus alter Zeit

 

 

Neuzeit

Bilder von einem Ausflug per Bus nach “ Le Cul de Sac, einem Fischerdorf, St. Martin.

Das Motto; vom Meer in den Topf und auf den Teller!

 

Seevögel in den Étangs

 

 

 

 

 

 

Sint Maarten

 

Der niederländische Teil, Grenzmarkierung.

 

 

Nach ihm hat die Insel ihren Namen:

 

Bischof St. Martin

Der niederländische Teil der Insel ist ein beliebtes Ziel der Kreuzfahrtschiffe. Nicht nur, weil man zollfrei einkaufen kann, wie überall. Es hat auch traumhafte Sandstrände hier.

 

 

auf der Frontstreet

 

 

 

Ich war allerdings erstaunt, kaum jemand spricht hier niederländisch, ist zwar die Amtssprache, aber alles geht auf englisch!.Nun ja, mit dem Geld geht es genau so. Der Florin ist die Landeswährung, hab aber noch keinen gesehen. Die Preise sind in Florin angeschrieben, aber bezahlt wird in Dollar.? !

Ein paar Tage Karneval, nur zwei der Schönen!

 

Spektakulär, auch grosse Jets landen über den Köpfen der Badenden.

die Strandbar

Eine Grenze zwischen beiden Ländern gibt es nicht, wohl eine Markierung. Ausnahme, wenn man mit dem Schiff rein kommt, dann muss einklariert werden, entweder im niederländischen oder im französischen Teil. Beim ausklarieren das gleiche Verfahren. Mit dem Dinghi dagegen kann man nach belieben die Seiten wechseln.Eine grosse Lagune verbindet beide Seiten, zur Zeit aber ein Schiffsfriedhof.

 

 

       

                                                                        IRMA

Karibikinsel Saint-Martin schwer getroffen!
Die Karibikinsel Saint-Martin, die bislang als Urlaubsparadies galt. Mehr als 95 Prozent der Inselstruktur seien zerstört, hieß es aus Regierungskreisen. Bilder aus der Vogelperspektive zeigen, was das bedeutet: Tausende Häuser sind entweder zerstört oder zumindest abgedeckt. Boote sind wie Spielzeuge durch die Straßen gedrückt, Autos liegen kopfüber am Straßenrand. Als hätte eine riesige Hand der ganzen Stadt einfach die Decke abgerissen.

Der stärkste je gemessen Hurrikan, mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kmh ! Dann ist die meteorologische Station weggeflogen.

Nach 6 Stunden Dauer ist Irma dann weiter gezogen.

 

St. Martin und Irma. Hatten uns auf eine spezielle Insel gefreut, und dann von den Schäden gehört. Uns aber so nicht im entferntesten vorgestellt.

Auf den Bilder am Anfang vom Blog scheint alles normal. Sind aber nur kleine, wenige  Ausschnitte wo es keine Schäden gab.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Bilder braucht es nicht.

Noch etwas spezielles: Geburtstagsfeier auf St. Martin, Margrit Jahrgang 19*****

                                                         Happy Birthday Margrit

 

Wir verabschieden uns nun von St. Martin / Sint Maarten

und sehen uns wieder auf den Niederländischen Antillen, den A B C  Inseln. Aruba, Bonaire und Curaçao.