France Guyana – Les Iles du Salut

Unweit vor der Küste Französisch Guyana, in Sichtweite von Kourou, liegen drei Perlen im Nord- Atlantik. Les Iles du Salut ; genauer Ile Royale, Ile St Joseph und Ile du Diable. Kleine Inseln, die man bequem in einer Stunde umlaufen kann. Mit einer intakten Natur, (heute wieder) sprich Regenwald. Phantastische, dicht stehende Kokospalmen, uralte knorrige Bäume, riesige Farne, beleuchtet vom Sonnenlicht, ein grossartiges Erlebnis für die Sinne. Kapuziener – und Totenkopfäffchen turnen in den Palmwipfeln und Agouti (Fam. der Meerschweine ) auf dem Boden suchen nach Futter. Die Inseln sind praktisch unbewohnt, ein kleines Hotel und Tagestouristen, die man kaum bemerkt….

FRANCE GUYANA Teil1

      France Guyana, oder genauer, das Überseedepartement französisch Guyana. Ist also Teil der Europäischen Union Einige Eckpfeiler, fast so gross wie Österreich und noch zu 90% mit Wald bedeckt. Selbstredend, wie die Franzosen sagen, das grösste zusammenhängende Waldgebiet Europas!! Wau. Der Druck auf den Urwald ist auch gering, nicht wie in Brasilien, Hier ist die Bevölkerungsdichte gering, 2.9 Personen pro km2, ein Vergleich: Österreich 107 Personen pro km2. Eine Landwirtschaft nicht ersichtlich, es wird alles aus Frankreich eingeführt, oder fast alles . Ausgenommen die Früchte der lokalen Märkte, die werden von Familienbetriebe  geführt und beliefert. Die Superlative hier…

Adios Brazil — Intermezzi — Augenblicke.

Liebe Leser, hier die letzten Bilder und Anmerkungen von Brasilien. Unser neuer Kurs mit Ziel ist France Guyana. Man muss sagen, die Brasilianer sind freundlich und hilfsbereit. Die Hautfarbe spielt dabei keine Rolle! Allerdings, es gibt gewisse Einschränkungen und daran sollte man sich halten. Den Schmuck nicht zur Schau stellen, kleine Nebenstrassen meiden. Auf den Rat der Brasilianer hören, zum Beispiel gewisse Stecken mit dem Taxi fahren und bei Dunkelheit immer ein Taxi nehmen. Nachts sind die Strassen nicht immer sicher. Das sind Vorsichtsmassnahmen, wir hatten nirgend wo Probleme. Worüber wir erstaunt waren, die Militärpolizei, für die Sicherheit verantwortlich, steht auf grösseren…

Kreuz des Südens

 Der Sternenhimmel den man in der Südhemisphäre beobachten kann, ist natürlich nicht der Gleiche wie man ihn in Europa sieht. Mit dem Schiff unterwegs auf den Meeren ist der Sternenhimmel einfach grandios. Ohne Licht- Verschmutzung strahlen die Sterne besonders hell und deutlich. Eines der bekanntesten Sternbilder und eines der Kleinsten                                                  ist das Kreuz des Südens. Habe es lange suchen müssen, heisst es doch in einem Lied; …….hell durch die Nacht das leuchtende Kreuz des Südens….

Salvador da Bahia

Salvador da Bahia. Nach langer und anstrengender Segelei sind wir von Recife kommend, am 23. Mai in Salvador da Bahia angekommen. Die Bucht Baia de Todos os Santos wurde 1501 vom Seefahrer Amerigo Vespucci entdeckt und Salvador da Bahia wurde die erste Hauptstadt Brasiliens. Die erste Marina, mit Namen „Marina Bahia“ die wir angelaufen sind war sackteuer. Sind dort nur zwei Tage geblieben, weil unser neues Dinghi , in Recife bestellt, noch nicht da war. Sollte erst in vier Tagen kommen. Haben uns deshalb entschieden, nach der Insel Itaparica zu segeln und dort vor Anker zu warten. Haben natürlich die…

Chegada em Brasil

    Hino Nacional Brasileiro Ouviram do Ipiranga as margens plácidas De um povo heróico o brado retumbante, E o sol da Liberdade, em raios fúlgidos, Brilhou no céu da Pátria nesse instante. Brasilianische Nationalhymne Die ruhigen Ufern des Ipiranga hörten den Aufschrei eines heroischen Volkes widerhallen, mit blitzendem Strahl erschien die Sonne der Freiheit in diesem Moment am Himmel unserer Heimat. Wenn wir es schaffen diese Gleichheit zu erkämpfen, in Deinem Namen, Freiheit, trotzt unsere Brust sogar dem eignen Tod! Die erste Strophe. Brasilien ist das viertgrösste Land der Erde, so gross wie Europa. Der Name Brasilien geht auf…

DIE Doldrums, ein Kugelfisch und der Äquator.

      Banjul 3.04  17°° Uhr, Anker auf. Von Gambia aus sind wir am späten Nachmittag los. Bei ablaufender Tide den Gambia River runter in den Atlantik. Unser Ziel: Brasilien, Recife. Das sind ca 2000 Meilen, nautische versteht sich. Einen ersten Dämpfer gab es schon am Anfang, starke Strömung gegenan und den Wind auf die Nase. Zum aufkreuzen fehlt uns der Seeraum, alles Untiefen. Die Küste hier ist sehr flach, also Motor an und den Bojen der Grosschiffahrt folgend.  Am frühen Morgen ist es geschafft, wir können Segel setzen und eine  Backstag – Brise beschert uns eine flotte Fahrt. Doch…

Afrikanische Momente.

Eine Bootstour in den  Mangroven. Was ich sagen will, mit afrikanische Momente sind die nachfolgen Fotos, die man ohne weiteren Kommentar anschauen kann. Die Bilder sprechen für sich und damit verabschieden wir uns von Afrika und sehen uns in ca. drei Wochen in Brasilien wieder. Die Austern Frauen.   Afrikas Kinder – Segen? Kemoto Lower Basic School. Der Sonntag wird spannend     Es fehlen Schulbücher?   Der Schulweg   Die Küche auf dem Land     Der Kapok-Baum mit seinen Brettwurzeln. Im Inneren, gewaltige Dimensionen. Frauen in ihren Gärten.   Der Kapok – Baum.   Der junge Kapok –…

GAMBIA = vor Anker Half Die = Banjul,

Laut Logbuch Ankunft in Banjul genau um 13.00 Uhr. Wir ankern vor dem Fischerjetty auf 2,50 m Tiefe. Banjul, die Hauptstadt der Republik Gambia und einziger Seehafen.     Der Gambia- River ist hier am Ankerplatz so breit, das man das andere Ufer, die Küste vom  Senegal  nicht sehen kann! Wie wir hörten, soll heute das Immigrations-Office doch offen haben, obwohl Sonntag. Also nichts wie hin, ein Mann der Hafenwache findet Zeit, uns zu begleiten. Das heisst, ich bleibe auf dem Schiff, es geht der Rest der Crew. Der Grund ist der, neuer Ankerplatz, der Strom  kentert gerade und der Wind frischt auf. Lieber…

St. James Island

St. James Island

Isla de Andre,    St James Island, heute offiziell Kunta Kintheh Island genannt. Gemeint ist damit die gleiche Insel unweit von Banjul im Gambia- River gelegen. Die ersten zwei Namen stammen von Matrosen, ein Portugiese und ein Engländer die hier auf der Insel begraben sind. Die Insel hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Ob Heinrich der Seefahrer, die Briten, die Franzosen, Engländer, Holländer ja sogar Deutsche haben sich um die Insel gestritten. Der Hauptgrund war ein strategischer Vorteil hier am Gambia – River. Die Kanonen und dicke Mauerreste der ehemaligen Festung zeugen heute noch davon. Sicher auch zur Zeit des Sklavenhandels, aus heutiger Sicht…

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