France Guyana ; der Start der Ariane.

Wie bereits im ersten Teil berichtet, ist der Start damals missglückt. Der Motor eines der Buster, das sind die seitlich angehängten Triebwerke, hat nicht funktioniert. Alles wurde sorgfältig durchgecheckt und nun für Gut befunden.

Jetzt haben wir eine neue Einladung bekommen für den Start der Ariane am 29. September.

Die Erwartungen waren gross, und wir hoffen natürlich dass es dieses Mal klappen würde. Denn so einen Start sieht man ja nicht alle Tage. Mit Autobussen wurden wir zum Aussichtsort gebracht.

Man scheut keine Kosten!

Dieses Mal etwas weiter entfernt als beim ersten Mal. Die meteologischen Bedingungen waren nicht so gut. Es hat ein leichter Seitenwind gehabt, der die Abgase vielleicht zu den Zuschauern getragen hätte. Das muss man sich vorstellen, 7,5 km entfernt und alle Busse haben für den Notfall Sauerstoffmasken an Bord!!!

Ja,  es ist schon Beeindruckend, wenn man alles aus der Nähe betrachten kann und genauere Informationen in Papierform erhält.

Die Masse der Ariane VA239 :
Gewicht 780 Tonnen
Höhe 50,50 mtr
Schubkraft 13000 kn
Tragfähigkeit, Zuladung 10 Tonnen

Des weiteren die eindrücklichen Bilder.
Das grollen der Rakete kann man hier leider nicht hören.
Ach ja, noch was Bemerkenswertes, der weisse Turm rechts von der Rakete ist mit 1000000 ltr Wasser gefüllt.
Das Wasser dämpft den Lärm,  wird aufgefangen, nach Frankreich transportiert, dort gereinigt und kommt dann wieder in den Kreislauf.!

 

 

Ariane

 


Die beiden Satelliten, die ins All gebracht worden sind werden „Passagiere „ genannt
Satellit Nr.1 Intelsat 37 e 6450 kg Telekomunikation USA
Satellit Nr.2 BSAT-4a 3500 kg. Telekomunikation Japan.
Lebensdauer der Satelliten :15 Jahre.

Dann das Count Down;

Doch bei 7 Minuten war STOPP.

Grosser Schreck bei allen Zuschauern, eine rote Lampe war aufgeleuchtet. Dann Entwarnung und es geht weiter. War nur eine dunkele Wolke am Himmel. Dann der Start.

 

 

Wie ein Feuerball

 

Hier schon imAll

Die letzte Stufe gezündet

Kontrollzentrum.

Nach 47 min. war die Operation abgeschlossen, im Kontrollzentrum alle erleichtert, ist ja klar.

3 Comments

  1. Otti und Wout · Oktober 2, 2017 Reply

    Hallo Dieter und Margrit

    Melde mich wieder mal nach langer Zeit. Inzwischen ist bei uns auch
    einiges passiert. Wir mussten aus unserer Wohnung heraus wegen Totalrenovierung.
    Neue Wohnung suchen in Zürich war nicht einfach,aber wir hatten Glück bei einer Neubau
    im Mattenhof-Schwamendingen. Miete ist Fr. 800-Mt mehr aber alles ist neu und mit modernstem Technik
    ausgerüstet. Seit 5.Sept wohnen wir da. Musste sonst noch zweimal am linken Ohr operiert werden wegen
    Basalium. Weisser Hautkrebs. Aber alles wieder OK.
    Ja jetzt seid Ihr in Französisch Guyana. Da kommen mir alte Erinnerungen hoch. Ich war in 1958 auf
    der Westside am Maroni-River in Saint Laurent. Habe da das Straflager besucht. Waren zwar noch Ruinen.
    Ist ja auch bekannt geworden durch den Roman „Pappillon“. Habe dann weil ich in Surinam Militairdienst
    geleistet habe schöne Parfümsachen wie Chanel nach Surinam und weiter nach Holland geschmuggelt.
    Das waren noch schöne Zeiten, die man nicht vergisst. Horst kommt heute 2.Okt für ein paar Tage übernachten
    denn er fliegt am 4. Okt. wieder zurück nach Kolumbien. Die 5.Monate Bodensee sind schnell vorübergegangen.
    In jedem Fall muss ich Euch einen lieben Gruss von Ihm ausrichten. Otti und ich wünschen Euch auch alles Gute
    für die kommende Zeit und hoffentlich angenehmes Segelwetter ohne Wirbelstürme. Die sollten eigentlich
    langsam abnehmen.

    Schiff ahoy

  2. Salvatore Marinaro · Oktober 15, 2017 Reply

    Hallo Dieter, auch ich gehe mal aufs Meer……..
    Bin mit meiner Frau unterwegs nach Genua, Barcelona, 2 Tage Palma de Mallorca,
    Marsaille und zurück nach Genua.

    Hatte gehofft Du wärst in Spanien.
    Macheds guet!

    Turi und Renata

  3. Dorian · Januar 22, 2018 Reply

    Lieber Dieter

    Ein beeindruckender Bericht!
    Auf dem Foto gleichst du Tom Neale, dem Neuseeländer, der einige Jahre alleine auf dem Suwarov Atoll gelebt hat!… Ein spannendes Buch, falls du/ihr es nicht kennt!
    L. Gruss aus der nass-kalten Schweiz!

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